* – Abbruch passiver Widerstand (Sept. 1923)–> Vorwands bayrischer rechtskonservativer Regierung zum Schlag gegen Weimar
* – Berufung auf Art 48 (Notstndsmaßnahmen–> Ausnahmezustand über Bayern
* – Gustav von Kahr (Regierungspräs. Oberbayern) wird ” besonderer Generalstaatskommissar” –> Gute Verbindung zu “deutschvölkischen Verbänden”, soll “Störung der öffentlichen Ordnung” verhindern
* – Reichspräsident Ebert–> Ausnahmezustand über Deutschland, vollziehende Gewalt an Reuchswehrminister Geßler (eigentliche Macht bei Chef der Heeresleitung General von Seeckt
* – Bildung Triumvirat ( von Kahr, Otto von Lossow (Wehrkreiskommandeur Bayern), Han von Seißer (Chef der bayr. Landespolizei)
* – Außerkraftsetzen des Republikschutzgesetzesin Bay. , Ausweisungen von Juden, Verbieten von sozialdem. Zeitungen/ Org.
* – Ziel: “Marsch auf Berlin” nach italienischem Vorbild wie “Marsch auf Rom”
* 28.Ok. 1922

>
“Es heißt für uns nicht: Los von Berlin! Wir sind keine Separatisten. Es heißt für uns: Auf nach Berlin! Wir sind seit zwei Monaten von Berlin in einer unerhörten Weise belogen worden. Das ist auch nicht anders zu erwarten von dieser Judenregierung, an deren Spitze ein Matratzeningenieur (Anm.: Damit ist Ebert gemeint) steht. Ich habe seinerzeit gesagt: In Berlin ist alles verebert und versaut, und ich halte das auch heute noch aufrecht.”
* – Lossow von Reichswehrminister entlassen–>wir von Kahr zum “Bayrischen Landeskommandanten” (Führung über 7. Reichswehrdivision) gemacht.
* – Reichsexekution bleibt aus
* – Seeckt : “Reichswehr schießt nicht auf Reichswehr”
* – Inoffiziell sympathisiert er mit Triumvirat

* “Die Weimarer Verfassung ist für mich an sich kein “noli me tangere”; ich habe sie nicht mitgemacht, und sie widerspricht in den grundlegendsten Prinzipien meinem politischen Denken. Ich verstehe daher vollkommen, dass Sie ihr den Kampf angesagt haben”
* Seeckt am 2. Nov. in einem unversendeten Brief, der an von Kahr gesendet werden sollte

* – Seeckt hält sich im Hintergrundàzunächst kein Vorgehen gegen Rechtsdiktatur in Bayern
* – Im Jahre 1923 gewinnt NSDAP stark an Zulauf
* – “Deutscher Kampfbund” (3 radikalsten Wehrverbände u.a SA) von Hitler und Ludendorff geleitet
* – viele in Bayern der Ansicht, dass Hitler ein “Marsch nach Berlin” gelingen könnte
* – Triumvirat setzt jedoch eher auf Seeckt
* – 8. November Stürmt mithilfe SA Bürgerbräukeller, wo Triumvirat Versammlung abhielt
* – proklamatiert “nationale Revolution” (bayrische Regierung und Reichsregierung sind abgesetzt)
* – Triumvirat stimmt augenscheinlich zu den Putsch mitzuorganisieren
* – Noch in der selben Nacht Maßnahmen des Triumvirats zum Verhindern des Putsches
* – 9. Nov (symbolträchtig) Hitler mit Ludendorff beginnt Marsch auf Berlin
* – Umsturzversuch steht isoliert da, bayrische Landespolizei beendet Marsch noch in München (Feldherrnhalle)
* – 14 Demonstranten und 3 Polizisten starben
* – Putschisten verhaftet, kamen jedoch mit milden Strafen davon ( Hitler 5 Jahre, nach 6 Monaten evtl Entlassung, Ludendorff freigesprochen)

>
Zitat von Hitler nach gescheitertem Putschversuch:
“Wenn ich meine Tätigkeit wieder aufnehme, werde ich eine neue Politik einschlagen müssen. Statt die Macht durch Waffengewalt zu erringen, werden wir zum Ärger der Zentrumsleute und der Marxisten unsere Nase in den Reichstag stecken. Wenn es auch länger dauert, sie zu überstimmen als sie zu erschießen, so wird uns schließlich ihre eigene Verfassung den Erfolg garantieren. Jeder legale Vorgang ist langsam … früher oder später aber werden wir die Mehrheit haben – und damit Deutschland.”[/i]

Quelle: Eintrag Hitlers in seinem Tagebuch am 9. November 1923, nach dem gescheiterten Putsch-Versuch, für den er am 14. November in Untersuchungshaft kam

Diktatur in Bayern und Hitlerputsch
Spread the love
Tagged on:                                         

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

nineteen + one =