Stil und Sprache von Im Westen nichts Neues



  • Titel: Stil und Sprache von Im Westen nichts Neues
  • Autor: Karin Blume
  • Beschreibung: Eine ausführliche Analyse zu Stil und Sprache zu Im Westen nichts Neues von E.M. Remarque.
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Stil und Sprache von "Im Westen nichts Neues". Der Überlick ist hier zu finden:Im Westen nichts Neues

- deutlich hervortretende Kontraste ( Folie)

Sprache und Stil


				Soldat
			   Frieden = Leben
				

Vergangenheit					Gegenwart
Heimat						Front

Familie						Kameraden
Bücher						Gespräche
Natur							Schlachtfeld
Schule							Krankenhaus
Zukunftsträume					Hoffnungslosigkeit

			       Krieg = Tod

- Ich- Erzähler --> Paul Bäumer
--> dieser wird bloß einmal abgelöst vom Erzähler in der dritten Person:
der Autor „bezeugt“ den Tod Bäumers (Folie)
- angesichts der Gewalt der Ereignisse und des Vielfachen Todes fallen die jungen Soldaten in einen Landser- Jargon (--> abgekühlt, lässig, unsentimental)
- auch der Humor spielt eine wichtige Rolle --> Möglichkeit das alltägliche Grauen innerlich zu verarbeiten
- Sarkastische Bemerkungen ermöglichen es den Soldaten , der Bitterkeit Herr zu werden
- Die Distanz schaffende Sprache bewahrt die Soldaten davor den Verstand zu verlieren
- Schnodderig-distanzierter Sprachduktus
- Wichtigste Stilelement: Nüchternheit der Sprache
- ironische Distanzierung, bildhafte Ausdrücke und Personifizierungen, Vergleiche, Metaphern, Parallelen und Antizipationen
- Verwendung von Symbolen ist eher sparsam --> wenn sie jedoch verwendet werden, haben sie eine sehr eindringliche Bedeutung
--> der Stiefel, der von einem zum anderen wandert und den Tod mit sich bringt
- „Im Westen nichts Neues“, Remarque kritisiert damit die Verantwortungslosigkeit, die Rücksichtslosigkeit und die Menschverachtung der Verantwortlichen
- hypotaktischer Satzbau
Bsp. „In diesem Augenblick pfeift es hinter uns, schwillt, kracht, donnert“
--> schnelle aufeinanderfolge von Verben
--> geben akustische Eindrücke wieder, vermitteln das Gefühl der Bedrohung
- „Das Dunkel wird wahnsinnig“ --> Personifizierung
- „Der Wald .... wird zerstampft, zerfetzt, zerrissen“ --> Präfix „zer“
- die von Remarque verwendeten stilistischen Mittel betonen die ungeheure Gewalt einer alles zermalmende Kriegsmaschinerie
- im gesamten Roman sind keine Bilder zu finden, die Bwunderung vor der entfesselnden Kraft der Waffen ausdrücken --> was bleibt sind Eindrücke unvorstellbaren Grauens , verstümmelte Gliedmaßen, zerfetzte Körper
- Verwendung von Euphemismen „ aus dem Anzug stoßen“
- Solange man das Geschehen sprachlich darstellen kann, beweißt man, dass man es bis zu einem gewissen grad noch verarbeiten kann
- Ende des Romans --> Fehlens jeder sprachlichen Gestaltung, am gewinnt den Eindruck, dass der Erzähler vom Grauen des Krieges überwältigt worden ist
- Bsp. „Granaten, Gasschwaden, und Tankflottillen- Zerstampfen, Zerfressen, Tod. Ruhr, Grippe, Typhus-Würgen, Verbrennen, Tod. Graben, Lazarett, Massengrab.“

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