Die weiße Rose’
Der Kampf der Geschwister Scholl gegen das NS-Regime

Gliederung:
Einordnung in den zeitlichen Kontext
Geschwister Scholl
Die „Weiße Rose“
Widerstandsaktionen
Die letzte Widerstandsaktion
Auswirkungen ihres Widerstandes

Einordnung in den zeitlichen Kontext:
1941 Beginn der Deportation und Ermordung der Juden
1941/42 Beginn der Errichtung von Konzentrations- und Vernichtungslagern
1942/43 Kampf um Stalingrad

Geschwister Scholl:
Sophie Scholl: * 9. Mai 1921
Hans Scholl: * 22. September 1918
Kinder des liberalen Bürgermeisters Robert Scholl und seiner Frau Magdalene
Interessieren sich früh für Politik, wurden von ihren Eltern jedoch stark christlich erzogen
Beide waren zunächst vom NS-Staat angetan

Die „Weiße Rose“:
War eine Widerstandsgruppe, die sich gegen den NS-Staat auflehnte
Entwickelte sich aus dem Freundeskreis von Hans Scholl
Nach Luftangriff auf Köln schreiben und verteilen Hans und sein Studienfreund Alexander Schmorrel das erste Flugblatt
An der Ostfront sahen die jungen Männer verstörende Zustände, die ihre Ansichten weiter verstärkten
Sophie Scholl erfuhr in München von Behinderten Kindern, die verschleppt wurden, daraufhin trat sie der Gruppe bei
Ihr Hauptziel war es „ein sichtbares Zeichen des Widerstandes von Christen zu setzen“

Alexander Schmorrel:
Widerstandsaktionen
In den ersten vier Flugblättern, riefen sie vor allem zum passiven Widerstand gegen die NS-Regierung auf
Es werden die menschenunwürdigen Verbrechen des Regimes angeprangert
Erst im fünften Flugblatt rufen sie dazu auf, das Regime aktiv zu bekämpfen
Dieses erscheint in einer Auflage von 6000-9000 Exemplaren
Ab Februar1943 appellieren sie auch durch nächtliche Aktionen
Sie bemalen Hausfassaden mit Anti-Nazi-Parolen
z.B. „Nieder mit Hitler“, „Hitler Massenmörder“
Die letzte Widerstandsaktion
Das sechste Flugblatt wurde ihnen zum Verhängnis und damit auch zum Letzten
Das Flugblatt handelte von den vielen toten Soldaten in Stalingrad
Beim verteilen in der Münchener Universität, wurden Hans und Sophie vom Hausmeister erwischt und von ihm an die Gestapo ausgeliefert

Die letzte Widerstandsaktion:
Bereits vier Tage später wurden sie, am 22. Februar1943, vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und noch am selben Tag mit dem Fallbeil hingerichtet.
Viele Mitglieder verteilten dennoch weiterhin das letzte Flugblatt, mit dem Zusatz „Und ihr Geist lebt trotzdem weiter“
Im Herbst 1943 wurden auch sie verhaftet und zum Tode verurteilt

Auswirkungen ihres Widerstandes:
Vor dem Tod der meisten Widerstandskämpfer in München gelangen einige Flugblätter nach Hamburg
Doch auch diese Gruppe wurde von der Gestapo erwischt
Jedoch gelangte das letzte Flugblatt der „Weißen Rose“ ins Ausland
Auswirkungen ihres Widerstandes
Im Dezember 1943 wurde dieses von britischen Bombern massenweise abgeworfen
Noch heute erinnern viele Denkmäler an sie z.B.

Thomas Mann würdigte die „Weiße Rose“ in einer Rede im BBC mit dem Satz: „Ihr sollt nicht umsonst gestorben sein, sollt nicht vergessen sein.“

ENDE
Literatur
Das waren Zeiten 4, Dieter Brückner und Harald Focke
http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/drittes_reich/weisse_rose/
http://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fe_Rose

Widerstand gegen das NS-Regime (Referat)
Wissen verdoppelt sich, wenn man es teilt.
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