Im Westen nichts Neues - historischer Hintergrund



  • Titel: Im Westen nichts Neues - historischer Hintergrund
  • Autor: Karin Blume
  • Beschreibung: Der historische Hintergrund zum Buch "Im Westen nichts neues" von Remarque.
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Historischer Hintergrund zu "Im Westen nichts Neues":

- Am 28. Juni 1914 wurden der österreichische Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin in Sarajewo ermordet.
- Aufgrund der internationalen Verstrickungen (Zweibundvertrag Deutschland-Österreich 1879, Dreibundvertrag Deutschland-Österreich-Italien 1882, Bündnisvertrag Deutschland-Rumänien 1883, Neutralitätsvertrag Italien-Frankreich 1902, Französisch-russisches Bündnis 1892 und Ententeverträge Großbritannien-Frankreich-Rußland 1904 und 1907) weitete sich der Krieg schnell auf viele Länder und Menschen aus.
- Zu Beginn gab es in den Köpfen der Menschen klare Vorstellungen wie dieser Krieg ablaufen würde, nämlich so wie die Auseinandersetzung zwischen Frankreich und Deutschland 1870/71.
- Man würde sich sammeln, ein paar Wochen Krieg führen und glücklich wieder heimfahren.
- Ein paar Soldaten würden ihr Leben fürs Vaterland geben und alle Übrigen wären Helden der Nation. "Weihnachten sind wir wieder zu Hause!" behauptete eine Pariser Zeitung. "Zwei Monate höchstens ... Kein Industriestaat kann es sich erlauben, seine Wirtschaft durch einen langen Krieg ruinieren zu lassen!" tönten deutsche Stimmen. Tatsächlich schienen die ersten Wochen des Kriegs dies zu bestätigen.
- Deutsche Truppen nahmen in kurzer Zeit Belgien ein und marschierten weiter durch Nordfrankreich fast bis Paris doch dort ging es auf einmal nicht weiter.
- Um nicht durch Bombensplitter getroffen und durch angreifende Truppen überrollt zu werden, gruben sich beide Seiten auf dem Schlachtfeld ein.
- Das Maschinengewehr und Handgranaten wurden die wichtigsten Waffen.

- Die Verteidiger waren gegenüber den Angreifern von Anfang bis Ende des Kriegs im Vorteil und dieser Umstand hat den Krieg entschieden.
- Deutschland verfügte weder über genügend Rohstoffquellen für die Kriegsmaterialproduktion im eigenen Land noch über die Möglichkeit, die benötigten Rohstoffe einzuführen, denn Großbritannien hatte die erheblich größere Kriegsflotte, die die Weltmeere beherrschte.
- Deutschlands U-Boot-Flotte war technisch noch nicht weit genug entwickelt und in genügender Anzahl verfügbar, um die britische Übermacht auf den Meeren in Bedrängnis zu bringen. Deshalb arbeitete die Zeit gegen die deutsche Seite.
- Die Schlachten an der Somme und an der Marne waren Menschenmassen- und Materialschlachten. Das Trommelfeuer der Artillerie ließ den Kriegsschauplatz erbeben.
- Luftballons und Flugzeuge wurden zu den Augen der Artillerie.

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