Erörterung: Liebeskonflikt Romeo&Julia



  • Titel: Erörterung: Liebeskonflikt Romeo&Julia
  • Autor: anonym
  • Beschreibung: Eine Erörterung zum Liebeskonflikt in Romeo & Julia von Shakespeare.
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„Der Liebe leichte Schwingen trugen mich; kein steinern Bollwerk kann der Liebe wehren; ...“ Die nächste Frage ist höchstwahrscheinlich eine, die zu denen gehört, welche sich am schwersten definieren lassen, doch ich möchte trotzdem versuchen, sie euch zu beantworten. Denn was ist eigentlich Liebe? Meiner Meinung nach besteht Liebe aus starken Gefüh-len, welchem an mit allen Sinnen erlebt. Liebe gehört zu den wichtigsten Grundbedürfnissen aller Menschen. Denn wie wäre das Leben, wenn wir ohne sie auskommen müssten? Liebe basiert auf Vertrauen und Sinnlich-keit. Doch Liebe besteht auch aus Konflikten und Streitereien. Wer liebt, ist blind. Doch warum gibt es Liebeskonflikte? Diese Frage werde ich im folgenden Hauptteil an der berühmtesten Liebesgeschichte überhaupt erörtern.
Liebe mit Hindernissen, so oder so ähnlich ließe sich das Werk in einem Satz beschreiben.
Romeo und Julia“ beginnt mit einem Einblick in den Konflikt zwei-er Veroneser Familien, welche schon seit Jahren verfeindet sind. Romeo und Julia treten erstmalig in Erscheinung und treffen sich auf einem Kos-tümfest, wo sie sich in einander verlieben. So entstand das wahrschein-lich beliebteste Liebespaar der Weltgeschichte. Natürlich, wie es der Zu-fall so will, gehören beide diesen verfeindeten Familien an. Ich finde, al-lein der Anfang ist schon sehr mitreißend, man kann sich einfach keine bessere Geschichte vorstellen. Natürlich finde ich den über „Jahrhunder-te“ andauernden Konflikt zwischen beiden Familien sinnlos, doch würde er fehlen, wäre das ganze Werk nicht mehr es selbst. Die Grundge-schichte hängt genau an diesem Streit.
Erst in nächsten Teil der Geschichte erfahren sie zufällig von der Liebe des anderen. Julia stellt Romeo daraufhin vor eine knallharte Ent-scheidung. Entweder er würde sich zu ihr bekennen und sie heiraten o-der er solle verschwinden. Natürlich lassen sie sich in der folgenden Nacht heimlich von Bruder Laurenz trauen, welcher sich dadurch nur die Versöhnung beider Familien erhofft. Meiner Meinung nach denkt Julia für die damalige Zeit schon recht fortgeschritten, selbst wenn man heutzu-tage nicht mehr sofort an eine Hochzeit denken würde. Auf die Frauen bezogen, war es früher auch nicht üblich, dass sie Forderungen stellten. Ich finde Julia ist eine sehr bemerkenswerte Persönlichkeit, ebenso wie Romeo. Dieser zögert nicht und stellt sich den Konsequenzen, die diese Liebe für beide haben wird.
Romeos Leben nimmt plötzlich eine unverhoffte Wendung, die niemand voraussehen konnte: Er wird aus Verona verbannt. Doch natür-lich nicht grundlos. Alles beginnt mit einem Kampf zwischen Tybalt und Mercutio, bei dem letzterer ums leben kommt. Aus Rache für den Tod seines Freundes tötet Romeo Tybalt. Die Strafe für Romeos Verbrechen sieht nicht weniger mild aus: Verbannung oder Tod. Doch bevor Romeo nun für immer aus Verona flieht, verbringt er noch eine letzte Nacht mit Julia – die Hochzeitsnacht. Ich finde es ist schon sehr viel verlangt, dass Julia Romeo den Tot an ihrem Vetter nicht übel nimmt. Es gäbe sowieso viel elegantere Möglichkeiten das Problem Tybalt zu beseitigen. Zum ei-nen gab es sicher auch damals schon eine Polizei, die Tybalt hätte ver-bannen können. Aber wie ich schon vorhin erwähnt habe: Es war eine komplett andere Zeit.
Als ob nicht alles schon schlimm genug wäre: Julia soll nun auch noch Graf Paris heiraten. Mit diesem Problem begibt sie sich zu Bruder Laurenz, welcher ihr nun aus der Klemme helfen soll. Der gibt ihr einen Trank, der sie vierundzwanzig Stunden in einen todesähnlichen Zustand versetzt. Am Hochzeitsmorgen findet die Amme Julia, welche darauf in die Familiengruft gebracht wird. Dort soll sie in vierundzwanzig Stunden wieder erwachen. Meiner Meinung nach hatte man in der damaligen Zeit viel zu wenig Freiraum. Immer waren es die Eltern, die die Lebenspart-ner der Kinder wählten. Dabei war ihnen die Meinung der Kinder zwar nicht egal, beachtet haben sie diese trotzdem nicht. Natürlich ist dies ei-ne Lösung des Problems, wenn der Plan auch hundertprozentig hinhaut. Trotzdem ist es eine sehr gefährliche Methode, denn wie soll man vorher sicher sein, dass dieser Trank auch wirklich so wirkt wie man es möchte?
Romeo erfährt durch unglückliche Zufälle von Julias angeblichen Tod. Dieser besorgt sich daraufhin ein schnell wirkendes Todesgift und kehrt nach Verona zu Julias Grab zurück Dort trifft er den trauernden Grafen Paris, welchen er tödlich verwundet. Danach trinkt er das Gift und stirbt neben Julia. Zu Beginn dieses Kapitels hat der Leser noch Hoffnung, dass sich alles zum Guten wendet, diese Hoffnung stirbt je-doch im weiteren Verlauf. Ich finde es einfach nur schrecklich, warum sich jemand deshalb umbringt, Trauern – Ja. Hinzu kommt, dass er sich ruhig davon hätte überzeugen können, ob Julia wirklich tot ist, bzw. mit Bruder Laurenz reden können.
Als Julia kurz nach Romeos Selbstmord erwacht, und diesen tot vorfindet, schwindet jegliche Hoffnung in ihr. So rammt sie sich ein Mes-ser ins Herz und stirbt. Wenige Augenblicke später treffen die Eltern der Verstorbenen ein. Endlich, über den Leichen ihrer Kinder, beenden die beiden Familien ihre Feindschaft. Wem nützt nun noch der Frieden, wo sowieso schon so viele Familienangehörigen nur auf Grund dieses sinnlo-sen Streites verstorben sind? Ich finde für diese Versöhnung kam es auf jeden Fall zu spät. Dennoch ist das Ende eines, was man sich bei einem Drama nicht anders vorstellen könnte: mitreißend, fesseln und drama-tisch. Romeo und Julias Liebe stirbt nicht mit ihrem Tod, erst dadurch wird diese Liebe unsterblich.

An diesem Beispiel sieht man, dass „Romeo & Julia“ ein immer gleich bleibendes aktuelles Thema bleiben wird. Egal wie oft es wieder Liebes-geschichten geben wird, sie werden immer Konflikte beinhalten – und genau das ist es, was ich euch mit dieser Erörterung sagen möchte. Wä-ren alle Menschen gleich, würde es keine Konflikte geben. Auf die Dauer würden sich diese Menschen mit der Gleichheit jedoch so nerven, bis sie schlussendlich auch getrennte Wege gehen. Deshalb ist es wichtig, klei-ne Konflikte und Streitereien zu zulasen, jedoch niemals welche, die über mehrere Jahre dauern.

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