Vergleich zwischen der Religion und Philosophie in Griechenland, Rom und dem Mittelalter



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Vergleich zwischen
der Religion und Philosophie
in Griechenland, Rom und dem Mittelalter
Religion:
Die griechische Religion war der römischen sehr ähnlich, da die Römer unter anderen Kulturen auch Teile der griechischen Glaubens übernommen haben.
Die Römer haben die griechischen Heldensagen, die Götterdarstellungen sowie die griechischen Götter (mit anderen Namen) übernommen. Z.B. wurde Zeus (der griechische Hauptgott) bei den Römern zu Jupiter, Artemis zu Diana, Hera zu Juno, usw.
Im mittelalterlichen Glauben gab es nur deinen Gott (Monotheismus), im römischen und griechischen Gauben gab es etliche Götter (Polytheismus).
Die Götter der Römer, der Griechen und der Gott der Menschen im Mittelalter wurden vermenschlicht (Anthropomorphismus).
Im Mittelalter waren die „10 Gebote“ Gesetz doch in der griechischen Religion gab es keine klaren Ge- und Verbote.
In der griechischen, sowie der mittelalterlichen Religion gab es Dämonen. In der mittelalterlichen gab es auch noch Geister.
Opferrituale gab es im griechischen und römischen Glauben.
In der griechischen Religion glaubte man noch an Schicksal und die Götter der römischen Religion waren fehlbar.
Der Gott des Christentums (Mittelalter und Neuzeit) ist nicht fehlbar.
Im Mittelalter war die Kirche die bestimmende Macht, sie war dem König gleichgesetzt.
Die Vertreter der katholischen Kirche waren und sind noch immer Pfarrer, Bischöfe, der Papst und Äpte.
Die Vertreter der römischen und griechischen Religion waren auch Priester. Aber die römischen und griechischen Priester haben nur die Heiligtümer und Tempel der Götter betreut.
Im Römischen Glauben gab es für alles mögliche Götter und Göttinnen. Z.B. für den Eintritt ins Haus, für eine glückliche Reise, für Kindersegen, für gute Geschäfte, für Krieg und Frieden.
In der römischen Religion waren sittliches Verhalten und die Opferrituale zentrale Themen. Nur in der römischen Religion wurden Kaiser manchmal nach ihrem Tod zu Göttern erhoben. Sonst war das Göttertum nur in dem römischen und griechischen Glauben vererbbar.
Als wichtigstes religiöses Verhalten der Römer galt die Eusebie (richtige Verehrung) und das schlimmste Vergehen war die Asebie (Ablehnung oder falsche Verehrung).
Das war der Hauptgrund, wieso der Philosoph Sokrates zu Tode verurteilt wurde.

Der mittelalterliche Glaube entstand teilweise aus den keltischen und den germanischen Glaubensvorstellungen.
Im Mittelalter war die einzige Kirche, die katholische. Bauern mussten Kirchensteuer zahlen und sie durften einem Geistlichen nur bei der Taufe und dem Begräbnis begegnen. Das änderte sich aber. Ehen wurden kirchlich geschlossen, es gab Messen. (Diese wurden vom Priester gehalten und hauptsächlich von Männern besucht, da die Frauen entweder nicht teilnehmen durften oder beschäftigt mir Hausarbeit waren.) Es gibt sieben Sakramente, welche die Zugehörigkeit zum Christentum kennzeichnen. Diese sind: die Taufe, die Eucharistie, die Beichte, die Firmung, die Ehe, die letzte Ölung und die Priesterweihe.
Philosophie:
Die griechischen Philosophen haben erstmals die menschliche Neugier, das Staunen, die Frage nach allgemeinen Ansichten über die Welt und die Stellung der Menschen theoretisch, logisch und oftmals systematisch zum Ausdruck gebracht (Herodot, Heraklit und Platon).
Das Individuum tritt mit seiner Sehnsucht nach Wissen und Erkenntnis in die Geschichte. Das Thema „Woher komme ich, wohin gehe ich“ ist im Zentrum der Betrachtung. Andere Fragen waren auch „woher kommt alles“, „ wie sind wir entstanden“, „was ist der Mensch, was ist die Wahrheit“, „was ist das Gute, was ist das Böse“. Die moderne Wissenschaft wäre ohne die Schulung des Denkens nicht existent.

Durch Aristoteles und Platon entstand eine wissenschaftliche Form des Denkens, welche man auch begründen kann.

Demokrit und Aristoteles zählten Metaphysik, Logik und Dialektik, Erkenntnislehre, Ästhetik, Ethik und Staatslehre zur Philosophie.

Griechische Philosophen haben sich auch schon mit Astronomie, Physik, Biologie, Rhetorik, Grammatik und Mathematik (Satz von Pythagoras, Satz von Euklid) beschäftigt, und damit die moderne Wissenschaft vorweggenommen.

In der Zeit des Mittelalters wurde auch noch die Schullehre (Scholastik) zur Philosophie hinzugefügt. Die Scholastik sah in der Vernunft den Weg zur Erkenntnis der Welt und zum Glauben. Die Hauptvertreter der Scholastik waren Petrus Abaelardus, Albertus Magnus und Thomas von Aquin.

Die Mystik wurde auch zur Philosophie gezählt, die Hautvertreter dieser Richtung waren Hildegard von Bingen, Meister Eckhardt, Heinrich Seuse und Johannes Tauler. Die Mystik war die Suche nach und Aussage über die Erfahrung einer höchsten Wirklichkeit, mit dem Ziel der geheimnisvollen Vereinigung mit Gott.
Im Mittelalter versuchte man, Wissenschaft und Gott zu einem gemeinsamen Weltbild zu vereinen.

Die Begriffe der griechischen Philosophie (z.B. Psychologie, Pädagogik, Mathematik, Biologie, Physik, Astronomie, Ökonomie, Ethik, Ästhetik, Musik, Archäologie usw.) haben auch heute noch eine Berechtigung und Bedeutung.

In der römischen Kaiserzeit wurde die Philosophenschule von Zenon zur Ersatzreligion und zur Modephilosophie. Neue Strömungen waren die Stoiker und Anhänger Senecas. Das höchste Gut (summum bonum) der Stoiker war die Tugend. Mit dem Tod und der Befreiung von jeglichem körperlichen Verlangen konnte der Stoiker sein Lebensideal, die absolute Freiheit, erreichen. Als stoische Ruhe bezeichnet die Haltung des In-sich-Ruhens und der scheinbaren Teilnahmslosigkeit.
Für Seneca lebt der tugendhafte Stoiker in Apathie, Autarkie und Ataraxie. Er lebt gemäß seiner individuellen Natur mit Berücksichtigung seiner Stärken und Schwächen. Marc Aurel verkörperte wie kein anderer diese philosophische Haltung.

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