Zukunft von Jerusalem (Israel)



  • Titel: Zukunft von Jerusalem (Israel)
  • Autor: Grimmlin[at]web.de
  • Beschreibung: Eine sher ausführliche und gut gelungene Arbeit zu Jerusalem und dessen Vergangenheit sowie Zukunft.
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Das Hier ist ein Reli. Referat aus der 13 Klasse Gymnasium.
Vielleicht hilft es jemanden.
Jerusalem – Die eine Stadt dreier Religionen und zweier Nationen

Vorgeschichte:



Seit dem ersten Weltkrieg befand sich das heutige Israel unter britischer Mandatschaft. Die Briten versprachen beiden Religionen ein geteiltes Land, obwohl der Zionismus bevorzugt wurde. Durch den Hollocaust flohen viele Juden in das damalige Palästina. Die Zahl der jüdischen Bevölkerung wuchs sehr schnell. Dies beunruhigte die dort lebenden Araber und Palästinenser. Erste Unruhen zwischen allen Religionen breiteten sich aus. Man versuchte nun die Zahl der Einreisenden zu drosseln, jedoch gelang dies aufgrund des großen Andrangs nicht.

Nach dem zweiten Weltkrieg zogen sich die Briten aus Palästina zurück und ließen somit die Zeitbombe ticken.

1947 legten die UN einen Teilungsplan (Bild 1) für das damalige Palästina vor. Die jüdische Bevölkerung akzeptierte diesen Plan. Die Araber dagegen lehnten ab. Am 15.04.1948 wurde der Staat Israel gegen den Willen der Araber und Palästinenser gegründet.
Einen Tag später erklärten die arabischen Nachbarstaaten (Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon und der Irak) Israel den Krieg und marschierten ein. Die schlecht ausgerüsteten Juden konnten die Invasion jedoch stoppen und nahmen zusätzliche Gebiete rund um Israel ein. In Jerusalem verschanzten sich jordanische Kämpfer, während die israelischen Kämpfer sich im Westen der Stadt festsetzten.

Die Stadt wurde 1949 aufgeteilt in die Gebiete der im Krieg verharrenden Jordanier und Israelis. Im Westen die Juden und im Osten die Palästinenser. Im Dezember 1949 lösten die Israelis Tel Aviv als Hauptstadt ab.
Neue Hauptstadt wurde Jerusalem. Damit provozierten sie nochmals die Palästinenser.
1967 kam es zum Sechstagekrieg. Auch diesen gewann Israel trotz zahlenmäßiger Unterlegenheit. Wieder besetzte Israel Gebiete auch in Ägypten. Diese Gebiete wurden durch Unterzeichnung eines Friedensvertrags 1979 wieder an Ägypten zurückgegeben.
Seit dem gibt es immer wieder Terroranschläge im In- und Ausland um Aufmerksamkeit zu erregen - angeführt von den Palästinensern.
Seit 1990 wird versucht Frieden zu schaffen, aber es geht nur langsam voran.
1994 schließt Israel Frieden mit Nachbar Jordanien. Immer wieder wird auch mit den Palästinensern versucht Frieden zu schließen, aber es gelingt nie so wirklich.
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Jerusalem:



Die Hauptstadt liegt im Osten Israels, in den Judäischen Bergen. Mit etwa 800 000 Menschen ist sie auch die größte Stadt Israels. In der Altstadt befindet sich die Klagemauer. Sie wurde noch vor Geburt Jesu gebaut. Viele Juden kommen täglich an diesen Platz um Gebete zu sprechen und Wünsche, welche auf Zettel geschrieben sind, in Mauerritzen zu platzieren.
In der Hauptstadt gibt es viele verschiedene Religionen. Die wichtigsten sind drei völlig unterschiedliche Weltreligionen, die hier aufeinander treffen.
Die Bevölkerung Jerusalems teilt sich etwa so auf: 450 000 Juden, 150 000 Moslems und 18 000 Christen. Der verbleibende Rest verteilt sich auf andere Religionen.
Der Islam:
Für den „richtigen“ Moslem ist der Islam alles. Die anderen Religionen sind bestenfalls geduldet. Hindus und Buddhisten als Vertreter einer polytheistischen Religion bleiben verachtet. Noch stärker die gottlosen und damit verdammten Atheisten. Bereits vor jeglichem freundschaftlichen Umgang mit Juden und Christen wird innerhalb des Islam gewarnt.
Der Islam ruht auf "fünf Säulen":
• Glaubensbekenntnis (Schahada): "Es gibt keinen Gott außer Allah, und Mohammed ist sein Prophet."
• Gebet (Salat): fünfmal täglich in Richtung Mekka
• Almosen (Zakat): eine Gabe bzw. eine Steuer für die Bedürftigen und Notleidenden
• Fasten (Saum): Der Islam kennt den Fastenmonat Ramadan
• Pilgerreise (Hadsch): Wallfahrt nach Mekka; mindestens einmal im Leben
Wer all dies befolgt, gilt als guter Muslim.

Das Christentum:

Der Christliche Glaube unterscheidet sich – im Vergleich zu anderen großen Weltreligionen - nicht so stark vom Jüdischen. Er baut auf dem jüdischen Glauben auf.
Die Christen leben - wie die Juden - nach den 10 Geboten des alten Testaments.
Im Gegensatz zu den Juden ist für die Christen das neue Testament entscheidend..
Für Christen ist Jesus Gottes Sohn, für das Judentum war Christus lediglich ein Sterblicher, aber ein Rabbi.
Nach der christlichen Lehre ist Jerusalem der Ort, an dem Jesus lebte, predigte, gestorben und wieder auferstanden ist. Wichtigste heilige Stätte ist die Grabeskirche, die an dem Ort steht, an dem Jesus Christus begraben worden sein soll.
Der Mensch wird durch die Taufe Christ und in die Gemeinschaft der Christen aufgenommen.

Das Judentum:

Streng gläubige Juden fühlen sich an ihre Religion stärker gebunden als viele Christen in der heutigen Zeit.
So werden neugeborene Jungen acht Tage nach ihrer Geburt beschnitten, damit sie in das Judentum aufgenommen werden können.
Die Juden feiern den Sabbat. Dieser ist nach jüdischer Zählweise der 7. Tag in der Woche
und damit nach dem ersten Buch des alten Testamentes (Genesis) der Tag, an dem Gott - nach vollendeter Schöpfung – ruhte.
An diesem Tag darf kein Feuer gemacht und nicht gearbeitet werden. Dieser Tag wird in der Familie gefeiert.
Nach christlicher Sichtweise entspricht der Sabbat dem Samstag.
Christen feiern den Sonntag zur Erinnerung an die Auferstehung Christi, der am dritten Tage nach seiner Kreuzigung und Grablegung wieder auferstanden sein soll.
Der christliche Sonntag ist für die Juden verständlicherweise bedeutungslos.

Fakten der Vergangenheit – Chancen für eine mögliche Zukunft?

Aufgrund der Situation, dass Israel von einem Tag auf den anderen ausgerufen wurde, ohne dass die Nachbarstaaten (Syrien, Ägypten, Jordanien und Libanon) etwas dazu beitragen konnten, kommt es in ganz Israel immer wieder zu Auseinandersetzungen.
Meist werden diese in der Hauptstadt Jerusalem ausgetragen um der Außenwelt zu zeigen, dass es immer noch Menschen in den umliegenden Ländern gibt, die mit dem Dasein Israels nicht einverstanden sind. Durch die gewonnenen Kriege Israels werden Randgruppen wie Palästinenser und Araber immer weiter eingeschränkt. Viele Gebiete, wie zum Beispiel der Gazastreifen, welcher von den Israelis streng kontrolliert wird, sind kaum noch bewohnbar. Ständig müssen sich dort lebende Menschen unvorstellbaren Situationen stellen. Oftmals fahren israelische Panzer durch die zerstörten Straßen, Häuser werden nach Waffen und aufständischen Palästinensern durchsucht. Soldaten richten Waffen auf Kinder, und es wird befohlen die Häuser sofort zu verlassen. Anschließend werden willkürlich Häuser von Panzern dem Erdboden gleich gemacht. Sehr viele Menschen wurden auf diese Weise obdachlos. Diese Menschen haben keine Hoffnung mehr auf ein lebenswertes Leben und werden zu Märtyrern.
Gerade in den Grenzregionen werden verstärkt Tunnel von Palästinensern für den Waffenschmuggel mit Ägypten gegraben. Auch diese werden nach ihrer Entdeckung durch die Israelis ohne Rücksicht auf Menschenleben zerstört.
Seit der Gründung Israels kam es immer wieder zu Anschlägen, aber die längsten Phasen von Gewalt waren in der ersten (1987 bis 1993) und in der zweiten Intifada (2000 bis 2005).
Die erste Intifada:
Aus verschiedenen Gründen - aber vor allem, weil viele Palästinenser ohne Bürgerrechte aufwuchsen - rebellierten sie in der ersten Intifada gegen den israelischen Staat.
Da sie nur wenige Waffen hatten, wurden Steine und ähnliche Gegenstände auf israelische Soldaten geworfen. Den Rebellen wurden als Gegenreaktion Arme und Beine gebrochen um sie wehrlos zu machen.
Ab 1988 schossen Israelis mit Gummigeschossen auf Palästinenser um sie mit Verwundungen unschädlich zu machen. Auch während der ersten Intifada wurden viele Menschen durch Hauszerstörungen obdachlos.
Die zweite Intifada:
Die zweite Intifada begann mit dem Besuch Ariel Sharons auf dem Haram al-Sharif, dem für Muslime heiligen Tempelberg, am 28.September 2000, der die Al-Aqsa-Brigaden und andere militante Gruppen veranlasste, einen Aufstand zu wagen.
Im Vergleich zur ersten Intifada war dieser Aufstand sehr viel aggressiver. Anstatt mit Steinen zu werfen, sprengten sich nun Selbstmordattentäter in die Luft und töteten dabei auch Zivilisten.
Es gab wesentlich mehr Tote als bei der ersten Intifada. Die israelische Armee ging diesmal aber gezielter gegen Verantwortliche vor, mit weniger Gewalt an palästinensischen Zivilisten.

Auswertung der Vergangenheit:
An den Überreaktionen der Israelis ist klar zu erkennen, dass sie ihre Macht gegenüber den Palästinensern ausnutzen und auch viele unschuldige Menschen ins Unglück stürzen.
Die Wut der Menschen in der Minderheit - vor allem im Gazastreifen - wird immer größer und sie werden wahrscheinlich nicht aufhören um eine Gleichberechtigung zu kämpfen.
Viele dieser Menschen sind durch diese Geschehnisse geprägt worden und verspüren großen Hass gegenüber ihren Nachbarn - den Israelis. Viele haben Familienmitglieder verloren und werden sich für diesen Verlust auch rächen wollen.
Auch wir Deutsche haben einen Teil dazu beigetragen, dass im heutigen Israel diese Kriegszustände herrschen, denn wir haben die Juden durch den Holocaust vertrieben.
Sie suchten damals Schutz vor den Nazis. Diesen haben sie heute erfolgreich durch Waffengewalt gefunden. Die Leidtragenden sind nun die Palästinenser und Araber, die jetzt Schutz vor den Israelis suchen. Sie wurden von den Vertriebenen vertrieben.

Zukunfstaussichten:


Wenn man heute durch die Straßen Israels läuft, erkennt man, dass die Menschen verschiedener Religionen nichts voneinander wissen möchten.
Es gibt selten einen Israeli, der einmal eine Mosche von innen gesehen hat. Es herrscht Hass auf beiden Seiten. Kinder werden dazu erzogen zu glauben, dass die andere Seite böse ist. So versucht man zum Beispiel Kindern glaubhaft zu machen: „Die haben deinen Vater getötet!“ Diese Dinge schaffen schon bei den Kleinsten Hassgefühle, obwohl die Zukunft eigentlich in den Kindern liegt.
Wäre es möglich israelische Kinder mit arabischen oder palästinensischen spielen zu lassen, dann würden daraus wahrscheinlich Freundschaften entstehen, die vielleicht bis ins hohe Alter bleiben würden. Daraus würde sich vielleicht der Konflikt etwas mildern lassen, wenn die Kinder lernen miteinander umzugehen, anstatt immer nur Gewalt auszuüben. Aber die Erwachsenen stellen sich hierfür quer. Also ist kein Ende in Sicht.

Auf der anderen Seite sollte man auch wissen, dass es bei Moslems nicht selten ist 10 Kinder zu haben. Während bei uns in Deutschland nur noch sehr wenige Kinder geboren werden (ein bis zwei Kinder je Frau), sind es in Israel immerhin drei Kinder im Durchschnitt. Wenn dieser Trend weiterhin anhält, dann wird die Menschenmenge des Islams, der jetzt eine noch nicht wirkliche Gefahr darstellt, bald zu einer großen Gefahr werden durch diese Menschenmasse, die in Israel und anderen Ländern heranwächst. Wie ich oben schon beschrieben habe sind andere Religionen im Islam bestenfalls geduldet.

Fazit:

So sehr wir uns auch bemühen mögen, Frieden im nahen Osten zu schaffen, werden die Wunden nicht von heute auf morgen heilen. Auf diesem Kurs, der im Moment eingeschlagen wurde, wird es auch ganz sicher nicht möglich sein Frieden zu stiften. Israel ist im Moment in der stärkeren Position und nutzt dies auch aus. Sobald Israel Schwäche zeigt, wird dies aber von seinen Gegnern ausgenutzt werden. Es ist also so schnell kein Ende der feindlichen Auseinandersetzungen zu erwarten..

Quellen:

Wikipedia (Erste und zweite Intifada)
berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?DocumentID=84475&MissionID=88
Das Judentum:
http://berlin.mfa.gov.il/mfm/web/main/document.asp?DocumentID=38846&MissionID=88
http://www.focus.de/wissen/bildung/theologie/biblische_orte/jerusalem_aid_26688.html
http://reli9c-judentum.blogspot.com/2006/10/fehldeutungen-und-unterschiede.html
Der Islam:
(http://www.politische-bildung-brandenburg.de/islam/religion/religion.htm)

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