Der Kulturerdteil Orient



  • Titel: Der Kulturerdteil Orient
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Der Kulturerdteil Orient, auch Morgenland genannt, umfasst Nordafrika und Südwestasien. Die Fläche des Kulturerdteiles übertrifft die des Kontinents Australien um die Hälfte. Der Orient besteht aus 75% Wüste und Halbwüste, 15% Steppe und nur 10% Acker- und Gartenland. Es gibt mehrere Formen von Großlandschaften. : Küstengebiete, Gebirgsräume, Wüsten und große Stromtäler. Die Bevölkerungsverteilung wurde durch die Abhängigkeit vom Wasser und durch historische Ereignisse sehr geprägt. Die Staaten des Orients weisen einen hohen Bevölkerungszuwachs vor. Die größte Bevölkerungsgruppe des Orients bilden die Araber, gefolgt von den Iranern. Die Minderheiten des Orients sind die Berber, Kurden und die Juden. Da die Berber und die Kurden oft Unabhängigkeitswünsche äußern, sind sie in mehreren Staaten nicht sehr beliebt und werden sogar bekämpft. Bevorzugte Ballungsräume sind Küstengebiete ohne Wüstenklima, Becken im Gebirge mit halbwegs guter Wasserversorgung, Längstäler der Gebirge, Gebirge mit höherem Niederschlag als im ariden Umland, Flussoasen und Grundwasseroasen.
Das Gesellschaftssystem ist noch immer ein Wirtschaftssystem des Rentenkapitalismus. Im Orient gibt es eine Zweiklassengesellschaft. Es gibt die armen und die reichen Menschen. Die reiche Oberschicht lebt in den Städten. Diese Menschen verachten die Handarbeit und halten sich für besser als die einfachen Bauern und Handwerker. Sie sind oft reiche Großgrundbesitzer. Die Angehörigen der unteren Schichten sind Handwerker, natürlich Bauern und Gelegenheitsarbeiter. Diese sind nicht reich, denn die Großgrundbesitzer nehmen ihnen durch Steuern und anderen Abgaben viel Geld. Die Mitglieder der unteren Schichten haben dadurch gerade so viel Geld um ihr Leben zu finanzieren, doch sie nicht genug um es anzulegen. Die Mitglieder der oberen Schicht investieren ihr Kapital hauptsächlich in den Import von Luxusgütern und den Erwerb von noch mehr Grundbesitz. Außerhalb dieser Zweiklassengesellschaft stehen die Nomaden und die Sippenbauern. Die Kabylen in Marokko und Algerien zählen auch zu den Sippenbauern. Sie betreiben Selbstversorgungen in Gemeinschaften und leben auf Anhöhen, zum Schutz vor kriegerischen Nomaden. Kabylen sind arm. Die Abwanderung von männlichen Kabylen ins Ausland ist sehr hoch, da sie dort als Gastarbeiter Arbeit suchen wollen. Die Nomaden, auch Beduinen genannt, leben in den Steppen- und Wüstengebieten Nordafrikas und Südasiens. Sie haben Nutzungsrechte. Es wandern viele Nomaden in die Stadt ab, doch sie weil die Regierung umherziehende Bevölkerungsgruppen oft als Unsicherheitsfaktor sieht, kann es einige Probleme geben.Die fünf Faktoren, von denen die Produktion der Bauern im Orient abhängt, sind Boden, Saatgut, Arbeitsgeräte, Wasser und menschliche Arbeitskraft. Die Großgrundbesitzer wollen alles davon, außer der menschlichen Arbeitskraft, in ihren Besitz bringen, um es den Bauern zu Verfügung zu stellen und ein Fünftel der Ernte zu bekommen. Wenn Dürre ist, ein Heuschreckenschwarm die Ernte zerstört oder es eine Überschwemmung gibt, ist der Bauer für die Missernte verantwortlich. Der Bauer muss Abgaben in Mindesthöhe dem Großgrundbesitzer geben. Wenn nicht, bekommt er einen Kredit mit meist sehr hohen Zinsen.Der Islam ist im Orient weit verbreitet und hat das Christentum sowie etliche Naturreligionen schon längst vertrieben. In manchen Städten sind Vorschriften des Islams ins Gesetzbuch übertragen worden. Das Zentrum der typischen „orientalischen Stadt“ ist der Basar und die Hauptmoschee. Die Großstädte wandeln sich jedoch. Das Vorbild der Großstädte sind angloamerikanischen Großstädte. Am Rand dieser Großstädte liegen oft Hüttensiedlungen. Die „agrarische Revolution“ fand im Orient seinen Ursprung. Weiters entstanden auch im Orient die frühen Hochkulturen in denen große Bewässerungsanlageneingeführt wurden.
Im Orient entstanden auch die drei Weltreligionen. Das Judentum, das Christentum und der Islam breiteten sich vom Orient her aus auf die Ganze Welt und beeinflussten diese sehr.

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