der Mond



  • Titel: der Mond
  • Autor: Julia
  • Beschreibung: Eine ssehr ausführliche Arbeit über den Mond - von der Entstehung bis zur "Wettlauf zum Mond"
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Der Mond

Inhalt
1. Entstehung des Erdmondes 1
1.1 Die Aufprall-Theorie 1
1.2 Die Schwesterplanet-Theorie 2
1.3. Die Einfang-Theorie 2

1.4 Die Abspaltungs-Theorie 2
2. Der Mond im Wandel der Geschichte 2
2.1 Geozentrisches Weltbild 3
2.2 Kopernikus 3
2.3 Galileo Galilei 3
3. Mondmythen 4
3.1 Antikes Griechenland und Rom 4
3.2 Hinduistische Mythologie 4
3.3 Aztekische Mythologie 5
4. Die Himmelsscheibe von Nebra 5
5. Kalender 6
5.1 Keltischer Sonnenkalender 6
5.2 Stonehenge 6
5.3 Mayakalender 6
5.4 Kalender im Wandel der Zeit 7
6. Wettlauf zum Mond 7
6.1 USA 8
6.2 UdSSR 8
7. Quellen 9

Begründung zur Themenwahl
Als ich mein Astronomie-Buch durchblätterte, um zu sehen, was wir noch für Themenfelder zu behandeln haben, fiel mir die Seite „Der Wettlauf zum Mond“ sofort ins Auge. Ich las sie durch und schon war mein Interesse geweckt. Ich fing an zu recherchieren. Das Thema faszinierte mich so sehr, dass ich noch weiter zurück in die Geschichte gehen wollte.

1. Entstehung des Erdmondes



Anhand physikalischer Altersbestimmungen nimmt man an, dass sich die erste Erstarrungskruste unseres Mondes vor ca. 4,2 Mrd. Jahren gebildet hat. Basaltähnliche Gesteinsfunde im Mare Tranquillitatis und im Oceanus Procellarum sind etwa 3,5 bzw. 2,5 Mrd. Jahre alt. Zwischen der chemischen Zusammensetzung von Mond- und Erdkruste bestehen große Ähnlichkeiten. Daher ist ein enger genetischer Zusammenhang sehr wahrscheinlich. Über den eigentlichen Ursprung des Mondes besteht Unklarheit. Hier die bedeutsamsten Theorien:

1.1 Die Aufprall-Theorie
Der Erdmond entstand durch eine riesige Katastrophe. Die Ur-Erde stieß mit einem anderen, etwa marsgroßen Planeten, zusammen. Aufgrund der Wucht des Aufeinanderpralls der beiden Körper wurden Teile ihrer Oberflächen zertrümmert und ins All geschleudert. Diese Brocken sammelten sich in einer Erdumlaufbahn und klumpten recht schnell zu einem neuen Körper, dem Erdmond, zusammen. In den 60er Jahren wurde diese Theorie erstmals von Hartmann und Davis vorgestellt.

Dies ist die wahrscheinlichste Theorie. Damit wird erklärt, warum die Kruste der Erde und die des Mondes nahezu die gleiche chemische Zusammensetzung besitzen. Bei den mehreren Tausend Grad Celsius, die herrschten, wurden Wassermoleküle in Bestandteile Wasserstoff und Sauerstoff zerlegt. Der Wasserstoff verflüchtigte sich ins Weltall und der Sauerstoff kondensierte mit anderen Elementen aus. So entstand der Mond aus einem wasserfreien Ausgangsmaterial.

1.2 Die Schwesterplanet-Theorie
Laut dieser Ansicht sind Erde und Mond zeitgleich auf dem jetzigen Orbit um die Sonne in der Ur-Wolke entstanden. Von Beginn an haben sich zwei umeinanderkreisende große Klumpen gebildet. Diese wuchsen dann mit der Zeit an. Anhand dieses Modells lässt sich allerdings nicht die Dynamik des Erde-Mond-Systems erklären. Diese Theorie begründet auch nicht, warum die chemische Zusammensetzung des Kerns von Erde und Mond so unterschiedlich ist.

1.3 Die Einfangtheorie
Der Mond entstand an einer anderen Stelle des Universums, wo ein geringer Eisenanteil in der Ur-Wolke existierte. Er nährte sich auf seiner Bahn immer weiter an die Umlaufbahn der Erde, die ihn mit ihrer Schwerkraft einfing. Dadurch hat der Mond allerdings seine Bewegungsenergie verloren.
Computersimulationen haben gezeigt, dass dies eher unwahrscheinlich ist. Außerdem wird damit nicht erklärt, warum es auf dem Mond (wie auf der Erde)Spuren von Sauerstoff gibt, obwohl der Mond an einem anderen Ort mit unterschiedlichen chemischen Zusammensetzungen entstanden sein soll.

1.4. Die Abspaltungs-Theorie
Diese Vorstellung stammt von Georg Darwin, Sohn des berühmten Evolutionsforschers Charles Darwin. Seiner Meinung nach rotierte die junge glut-flüssige Erde so schnell um die eigene Achse, dass sie am Äquator Ausstülpungen bekam. Irgendwann lösten sich dann Brocken (oder besser Tropfen) von der Erde ab und wurden in ihre Umlaufbahn geschleudert. Dadurch sollte der Mond eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie die Erde haben. Für den Sauerstoff trifft dies zu, aber bei anderen Elementen sind die Abweichungen zu groß. Hinzu kommt, dass die Umdrehungen der Erde dafür nicht schnell genug war.

2. Der Mond im Wandel der Geschichte


Der Mond hat einen enormen Einfluss auf die Mythen vieler Kulturen. Das „Auge der Nacht“ wurde er von den alten Griechen genannt. Auf der Erde scheint er uns genauso groß wie die Sonne. Aus diesem Grund sind die göttlichen Wesen Sonne und Mond in vielen Mythen ein engverwobenes Paar. Aber im Gegensatz zu anderen Himmelskörpern vollführt der Mond eine recht eigentümliche Bewegung und Formveränderung.
2.1 Geozentrisches Weltbild
Bis ins Mittelalter glaubten die Menschen ans geozentrische Weltbild. Hier steht die Erde im absoluten Zentrum der Welt. Sonne, Mond, Planeten und Sterne bewegen sich alle um die Erde. Sie selbst bewegt sich dabei überhaupt nicht. Diese Ansicht stammt aus dem alten Griechenland und verbreitete sich dann in ganz Europa. Vor allem Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.) beschäftigte sich sehr mit dem Aufbau der Welt und kam zu dem Schluss, dass sich alle anderen Himmelskörper augenscheinlich um die Erde bewegten. 140 Jahre nach Christi Geburt wurden die Gedanken des Aristoteles von dem Mathematiker und Astronom Claudius Ptolomäus wieder aufgegriffen. Er versuchte das Weltbild mathematisch darzustellen. Mit einem komplizierten System aus Kreisen, Hilfskreisen und zusätzlichen Achsen schaffte er dies auch. Dadurch wurde es möglich, die Position von Himmelskörpern um Jahre im Voraus zu berechnen.

2.2 Kopernikus
Nikolaus Kopernikus (1473-1543) beschäftigte sich in seiner Freizeit vor allem mit Astronomie. Er hatte die Vermutung, dass die Sonne im Zentrum steht und die Planeten sich in kreisförmigen Bahnen um sie drehen. Die Erde dreht sich innerhalb eines Tages um sich selbst und im Zeitraum eines Jahres um die Sonne. Die anderen Planeten tun das Selbe, nur in anderen Zeitabständen. 1530 beendete er sein Werk „Über die Kreisbewegungen der Weltkörper“. Erst nach seinem Tod wurde sein Werk veröffentlicht. Die katholische Kirche setzte sein Buch sofort auf die Liste verbotener Bücher. Somit waren sein Buch und folglich auch seine Ansichten offiziell abgelehnt. 150 Jahre später wurde er rehabilitiert.

2.3 Galileo Galilei
Galilei (1564-1642) war sofort von der Richtigkeit von Kopernikus Annahme überzeugt und setzte alles daran handfeste Beweise dafür zu finden. Er war ein Gelehrter der modernen Art und glaubte dem Bücherwissen nicht sonderlich. Denn zu seiner Zeit glaubte man alles Wissen und alle Wahrheiten stünden bereits in Büchern und man müsste sie nur lesen, um zu verstehen, wie die Welt aufgebaut ist und funktioniert. Doch die Bücher wiesen viele Widersprüche und offensichtlich Fehler auf. Also begann erzu experimentieren und zu beobachten, um die Welt besser zu verstehen und erkannte ganz schnell die Vorzüge eines Fernrohres. So benutzte er es zur Beobachtung des Himmels. Seine Entdeckungen waren sensationell und machten ihn schnell europaweit bekannt. Leider fiel er dadurch in Missgunst der Kirche.1633 wurde er inhaftiert und gezwungen, seine Theorie zu wiederrufen. Erst am 22. Oktober 1996 wurde die Evolutionstheorie von Papst Johannes Paul II offiziell anerkannt.

3. Mondmythen


Der Mond wird in vielen Kulturen mit einer weiblichen Gottheit verknüpft. Diese Gottheiten stammen oft aus Erzählungen von einer Generationenabfolge unterschiedlicher Götter und Dämonen und deren Kampf untereinander. Damit wird das Entstehen der Welt, ihre unterschiedlichen Formen und das Verhalten der Menschen anhand von mythischen Überlieferungen erklärt.

3.1 Antikes Griechenland und Rom
Im 8. Jhd. vor Christus wurden die Vorstellungen der Griechen von der Götterwelt von dem Dichter Hesiod in Versform gebracht. So war Artemis die Göttin der Jagd und des Waldes und die Personifikation des Mondes. Ihr Zwillingsbruder Apollo hingegen stand für die Sonne.
Die griechische Mythologie fand aufgrund griechischer Kolonien in Süditalien auch Einfluss in die spätere römische Götterwelt. Die römische Göttin der Jagd übernahm daher die Attribute der Artemis. Jupiter war mit dem griechischen Göttervater Zeus gleichgesetzt. Artemis/Diana ist an ihrer Jagdausrüstung zu erkennen. Sie wurde ständig von den Amazonen, Kriegerinnen und Jägerinnen begleitet. Artemis war das Symbol für Jungfräulichkeit, und jeder, der ihre Jungfräulichkeit oder die ihrer Begleiterinnen in Gefahr brachte, wurde hart bestraft.

3.2 Hinduistische Mythologie
Laut hinduistischer Auffassung ist jeder einzelne Teil des Universums eine Offenbarung einer zugrundeliegenden Gottheit. Der Hinduismus beruht auf der Vorstellung der permanenten Wiedergeburt, dem ewigen Kreislauf zwischen Werden und Vergehen. In der hinduistischen Mythologie repräsentiert die Göttin Kali den Mond – vor allem seine abnehmenden Phasen und den Neumond. Die Mondgöttin wacht auch über Sexualität, die schwarze Magie, die Angst, die Rache und die Wiedergeburt. Die männliche Mondgottheit der Hindu ist Chandra. Er wurde geboren, nachdem seine Mutter den Mond verschluckt hatte. Er fuhr in einem Wagen über den Himmel, der von zehn weißen Pferden gezogen wurde, und hatte die Verfügungsgewalt über das magische Getränk „Soma“, das die Götter sehr liebten. Deshalb war sein anderer Name Soma. Über ihn wurde gesagt: „Der Mondgott Soma heilt alle Kranken, macht die Blinden sehend und lässt die Lahmen wieder laufen.“Wenn die Götter Soma trinken, nimmt der Mond ab, da die Götter dabei seine unsterblichen Eigenschaften aufbrauchen. Alle Hasen werden als Verkörperung des Gottes Soma angesehen. Das beruht auf der Annahme, dass der Mond von Hasen bewohnt sei.
3.3 Aztekische Mythologie
Die Mondgöttin des aztekischen Volkes war Coyolxauhqui. Übersetzt bedeutet ihr Name „goldene Locken“. Ihr Bruder tötete sie. Denn die Mondgöttin hatte ihre anderen vierhundert Brüder und Schwestern (=Sterngeschwister) aufgestachelt, ihre eigene Mutter, die Erdgöttin Coatlicue zu töten, die gerade mit dem Sonnengott Huitzilopochtli schwanger war. Ihr Kopf wurde in den Himmel geworfen. Von da an scheint Coyolxauhqui als Mond herunter, die auf Grund ihrer Geschichte meist nur als Kopf ohne Körper, Arme und Beine dargestellt wird.

4. Die Himmelsscheibe von Nebra


Die Himmelsscheibe stammt aus der Bronzezeit vor über 3600 Jahren. Sie wurde 1999 auf dem Mittelberg in der Nähe von Nebra in Sachsen-Anhalt gefunden.
Die 32 cm große und 2mm breite Scheibe ist die erste bekannte Himmelsdarstellung der Menschheitsgeschichte. Die 32 kleinen Goldblättchen symbolisieren Sterne, wovon die 7 eng beieinander stehenden die Plejaden (Siebengestirn) darstellen. Die restlichen 25 scheinen nach keiner bestimmten Ordnung verteilt zu sein. Die beiden seitlichen Goldbögen versinnbildlichen den östlichen und westlichen Horizont, die dem Lauf der Sonnenaufgangs- und untergangspunkte über das Jahr entsprechen. Die beiden Scheiben markieren einen Winkel von genau 82,5 Grad und entsprechen damit dem Bereich innerhalb eines Jahres in dem im Osten die aufgehende, bzw. im Westen die untergehende Sonne zu beobachten ist. Vom Mittelberg aus konnte man damals zur Zeit der Sommersonnenwende die Sonne direkt hinter dem Harz-Massiv mit dem sich hervorhebenden Brocken untergehen sehen.
Die 2 großen Symbole stellen entweder Sonne und Mondsichel, oder Vollmond und eine partielle Sonnenfinsternis dar. Die Bedeutung des weiteren Rundbogens ist auch unklar. Er könnte das schimmernde Band der Milchstraße darstellen.
Der Bogen erinnert aber auch an die Verzierung alter Schiffe der Wikinger und Ägypter. In ihrer Vorstellung wurde die Sonne, nach ihrem abendlichen Untergang mit einem kleinen Boot wieder vom West- zum Osthimmel zurückgebracht, damit sie am nächsten Morgen wieder aufgehen konnte. Man meint, die Mitteleuropäer haben diesen Bogen in ihr Weltbild übernommen.

5. Kalender



5.1 Keltischer Sonnenkalender
Im keltischen Kalender wurde die Anzahl der Tage eines Sonnenjahres in 8 Abschnitte eingeteilt. Die Sonnen- wenden, das Beltain-Fest und das Samhain-Fest waren von besonderer Bedeutung. Die Sonnenaufgangspunkte wurden durch Steine oder Holzpfosten markiert und so entstanden Kalenderbauwerke.
5.2 Stonehenge
Der wohl bekannteste Kalender ist Stonehenge im Südwesten von England. Stonehenge besteht aus einer Grabenanlage mit mehreren Steinkreisen. Der gesamte Aufbau ist nach den Sonnenwenden ausgerichtet. Der Kalender wurde in der Jungsteinzeit erbaut und mindestens bis in die Bronzezeit aktiv genutzt. Errichtet wurde die Stätte in mehreren Abschnitten in einem Zeitraum von 2000 Jahren. Die letzten Nutzungen wurden auf das 7. Jahrhundert n. Chr. geschätzt. Um Stonehenge und deren Entstehung ranken viele Sagen und Mythen. So wurde die Anlage lange Zeit den Druiden zugeschrieben. Auch die Artussage wurde schon oft mit ihr in Verbindung gebracht. Seit 1986 zählt die UNSECO diese Stätte zum Weltkulturerbe.

5.4 Mayakalender
Der Kalender der Maya beruht auf fortgeschrittene mathematische und astronomische Kenntnisse. Astronomische Beobachtungen stellten die Maya schon sehr früh an. Aus diesen Beobachtungen entwickelte sich ein sehr komplexes Kalendersystem, das sowohl Grundlage für die Bestellung der Felder als auch für rituelle Zeremonien war. Jahrhunderte lang wurden der Alltag und die Mythologie der Maya durch den Kalender bestimmt. Er wurde bBis zur spanischen Eroberung wurde der Maya-Kalender benutzt. Die Mayas hatten verschiedene Kalender. In einem wurde das Sonnenjahr in 18 Monate mit jeweils 20 Tagen aufgeteilt. Um auf 365 Tage zu kommen wurden am Ende 5 namenlose Tage gesetzt. Ein anderer Kalender war der Ritualkalender. Er wurde für Wahrsagerei genutzt und um religiöse Zeremonien und Feiern festzulegen. Der Kalender zählt 260 Tage. Diese werden in 20 Monate mit jeweils 13 Tagen aufgeteilt. Bis heute wird in Guatemala der Ritualkalender zum Wahrsagen verwendet. Die beiden Kalender wurden parallel genutzt. Der dritte Kalender der Mayas war ein „absoluter“ Kalender. In ihm wurde die Zeit nicht in wiederkehrende Abschnitte, wie Monate oder Wochen eingeteilt, sondern bestand aus einer „langen Zählung“. Er beginnt mit dem 13. August 3114 vor Christus. Von dort an wurde jeder Tag fortlaufend nummeriert. Warum ausgerechnet der 13. August „Tag 1“ ist, bleibt ein Rätsel.
Zur Wintersonnenwende (21./22. Dezember) 2012 endet das Kalender-System der Mayas. Nach ihrer Auffassung ist dieses Datum das Ende dieser menschlichen Zivilisation. Wir werden in eine gänzlich neue Zivilisation eintreten, die von der gegenwärtigen völlig unabhängig ist. Es existiert eine Inschrift der Maya aus dem 7. Jahrhundert, die 2012 das Herabsteigen des Gottes Bolon Yokte (Gott der Totenwelt) vorhersagt. Zu diesem Zeitpunkt befinden wir uns in einer äußerst seltenen Sternenkonstellation, bei der unsere Sonne in Konjunktion zur Milchstraße steht.

5.4 Kalender im Wandel der Zeit
Im heutigen Kalender hat der Kalendermonat nur noch wenig mit dem Lauf des Mondes zu tun. Die beweglichen christlichen Feiertage orientieren sich jedoch immer noch an der Tradition. Grundlage ist die Festlegung von Ostern auf den ersten Sonntag nach dem ersten Vollmond nach Frühlingsanfang. Im Mittelalter war es eine der wesentlichen mathematischen Aufgaben, das exakte Datum des Osterfestes zu berechnen. Demnach kommen die Tage vom 22.März bis 25.April als Ostersonntag in Frage. Die Einteilung der Woche in 7 Tage geht auf die Babylonier zurück. 7 ist die Zahl der „klassischen Planeten“, dazu zählen neben den mit bloßen Augen erkennbaren Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn auch Sonne und Mond. Die Dauer eines kompletten Mondumlaufes ist eine überschaubare Zeiteinheit, die sich zur gesellschaftlichen Organisation gut eignet. Vielfache dieser Periode ergeben etwa die Länge eines Sonnenjahres. Der Beginn des Mondmonats kann unterschiedlich festgelegt werden. Meist wird dafür (wie im islamischen Kalender) der Tag der ersten Sichtbarkeit der neuen Mondsichel, auch Neulicht verwendet. Ein synodischer Monat dauert etwa 29,5 Tage und steht damit in keinem ganzzahligen Verhältnis zum Tag. Zum Ausgleich wurde eine abwechselnde Länge des Monats von 30 bzw. 29 Tagen eingeführt. Damit ein Mondjahr 354 Tage, was aber nicht genau 12 Mondumläufen entspricht. Um im Gleichtakt mit dem Mond zu bleiben wurden im islamischen Kalender in 30 Jahren 11 Schaltjahre eingeführt. Dadurch erhält jeweils der zwölfte Monat auch 30 Tage. Eine andere Möglichkeit zur Einteilung des Jahres ist der sogenannte Mondzirkel: 235 synodische Monate ergeben fast exakt 19 tropische Sonnenjahre. Dies wussten schon die babylonischen Astronome seit dem 8. Jahrhundert vor Christus. Im Jahre 433 v.Chr. schlug der Athener Meton ein System mit Schaltmonaten vor, um den Mondkalender mit dem Sonnenkalender in Einklang zu bringen.

6. Wettlauf zum Mond


1969 wurde ein Menschheitstraum zur Wirklichkeit. Die amerikanischen Astronauten Neil Armstrong und Edward Aldrin betraten als erste Menschen den Mond. Der Flug zum Mond stellte technisch, organisatorisch und finanziell eine enorme Herausforderung dar. Zur Zeit des kalten Krieges versuchten die beiden Supermächte USA und UdSSR möglichst vor dem anderen alle Probleme zu lösen.
6.1 USA
1959 Pioneer 4 fliegt 60.000 km am Mond vorbei
1961 Die Rede des amerikanischen Präsidenten J. F. Kennedy gilt als Auslöser des amerikanischen Mondprogramms
1962 Erste harte Landung auf dem Mond (von Ranger 4)
1963 Erste technische Tests mit Apollokapseln
1964 Weitere Tests mit Saturnraketen und Apolloattrappen
Ranger 7 liefert Aufnahmen vom Mond
1965 Gemini 5 absolviert einen einwöchigen Raumflug
Gemini 7 bleibt doppelt so lange im All
1966 Weitere Versuche mit Gemini- und Apolloraumfahrzeugen und der Saturnrakete
Start und Test einer Surveyor-Landesonde
Start des ersten US-Mondsatelliten
Weitere Sonden fotografieren das mögliche Landegebiet
1967 Start der ersten Saturn-Mondrakete
Die Rückführung der Mondkapsel wird erprobt
1968 Weitere Erprobung des Landemoduls und der Trägersysteme, auch hier technische Probleme
Erster bemannter Apolloflug (Apollo 7)
Apollo 8 startet zum ersten bemannten Flug mit Mondumkreisung
1969 Erste bemannte Tests des Landemoduls in einer Erdumlaufbahn und in der Mondumlaufbahn
16. Juli: Start von Apollo 11
20. Juli: Die Mondlandephäre Eagle setzt auf der Mondoberfläche auf und Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond
6.2 UdSSR
1959 Luna 1 fliegt nur 7000 km am Mond vorbei
Luna 2 schlägt auf dem Mond auf
Luna 3 umfliegt ihn; liefert Fotos der Mondrückseite
1961 Vorüberlegungen zu einer ersten bemannten Mondumrundung
1963 Erster Test von Sojus-Komponenten
1964 Der Bau von Trägerakten für einen bemannten Mondflug wird beschlossen
1965 Sojusraumfahrzeuge werden im All getestet
1966 Luna 9 landet weich auf der Mondoberfläche
Luna10 umkreist den Mond
Von den folgenden 6 Versuchen gelingen nur 3
1967 Spezielle Antriebseinheiten werden getestet, dabei treten technische Probleme auf
1968 Wegen technischen Problemen wird der bemannte Flug zum Mond ohne Landung verschoben
1969 Fehlstart eines unbemannten Raumschiffs
Die 2. Stufe der Trägerrakete explodiert
Eine Probenrückholungssonde (Luna 15) wird erfolgreich getestet
1972 fand die letzte bemannte Mission statt.
7. Quellen:
http://www.astrolink.de/p012/p01202/index.htm
http://www.astrokramkiste.de/
http://www.nikolauskopernikus.de/
http://www.geistigenahrung.org/ftopic10118.html
http://www.luckysoul.de/Luckysoul/start_frame.php?Pfad=2_21_226_360&BL=3
http://www.21dezember2012.org/mayakalender.html
http://www.england-seiten.de/Specials/Stonehenge/
http://www.planet-wissen.de/politik_geschichte/voelker/maya/maya-kalender.jsp
Der Brockhaus multimedia 2007
Microsoft Encarta Enzyklopädie 2007
Astronomie plus 2005 Cornelsen Vertlag, Berlin (S.37)

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