Die Atmung der Vögel



  • Titel: Die Atmung der Vögel
  • Autor: Sarah R.
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Die Atmung der Vögel



Ein Vogel besitzt nicht nur eine Lunge und eine Luftröhre, sondern auch Luftsäcke – jedoch findet in ihnen kein Gasaustausch statt.

→ Was ist überhaupt ein Luftsack?
Luftsäcke sind dünnwändige Anhänge der Lunge, die wie Blasebälge die Luft durch die Lunge führen.
→ Warum braucht der Vogel Luftsäcke?

Wenn der Vogel einatmet, wird die Menge an Luft, die er einatmet, in zwei Hälften geteilt :

Die erste Hälfte geht in die Lunge, wo der Sauerstoff verbraucht wird. Die zweite Hälfte geht in die hinteren Luftsäcke, dort bleibt sie aber nur bis der Vogel wieder ausatmet: denn wenn er ausatmet, geht die Luft aus den hinteren Luftsäcken in die Lunge und der Sauerstoff wird verbraucht.
So kann der Vogel beim Fliegen den hohen Verbrauch an Sauerstoff sättigen.
Die Luftsäcke werden aber auch für die Stimmbildung genutzt: Hochfrequente Ausatmung wird im Stimmkopf zu Vogelgesang umgewandelt.

→ Wie sind Luftsäcke aufgebaut?

Luftsäcke sind aus meist einschichtigen Plattenepithel ( Epithel = Deck- u. Drüsengewebe, es gibt versch Arten) aufgebaut und in der Wand sind elastische Fasern und und eine glatte Muskulatur aufzufinden, in denen wiederum einzelne Nervenfasern sind – aber für diese Nervenfasern gibt es bis heute keine Erklärung.


→ Ab wann haben die Vögel diese Luftsäcke?


Die Vögel entwickeln die Luftsäcke bereits als Embryo in den ersten 5-7 Tagen, und binnen 4-6 Tagen sind diese völlig fertig ausgereift.
→ Wie viele gibt’s denn überhaupt?

Es gibt embryonal sechs Luftsäcke, von denen zwei zu einem einheitlichen Schlüsselbeinluftsack verschmelzen.
→ Arbeiten da immer alle Luftsäcke mit oder gibt’s da ein System?

Man unterscheidet zwischen zwei Luftsacksystemen:
- Kraniale Luftsacksystem:
besteht aus : Hals- Schlüsselbein- und den vorderen Luftsäcken. Diese sind meist nur bei verstärkter Atmung aktiv.

- Kaudale Luftsacksystem besteht aus: innere Brust- und Bauchluftsäcken

Dann gibt es noch …

Die Ruheatmung:
Bei der Ruheatmung ist nur das hintere Luftsacksystem aktiv. Wie der Name schon sagt, hat der Vogel in diesem Zustand nicht viel zu tun und ist ganz entspannt. Hier hat er keinen erhöhten Sauerstoffverbrauch. Die Forcierte Atmung:

Bei der Forcierten Atmung ist das fordere, sowie auch das hintere Luftsacksystem aktiv, da der Vogel in dieser Atmung sehr wahrscheinlich fliegt und sehr viel Sauerstoff braucht.

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