Stress: Eustress Distress



  • Titel: Stress: Eustress Distress
  • Autor: anonym
  • Beschreibung: Ein Referat über Stress. Es wird die Einteilung in Distress und Eustress vorgenommen. Außerdem wird auf Stressoren und Stressbewältigung eingegangen.
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Stress: Eustress und Distress


Was ist Stress



Jeder erlebt Stress. Stress ist eine natürliche Reaktion unseres Körpers auf verschiedene Reize (Stressoren). Die wichtigsten Stressoren im Leben sind z.B. familiäre oder berufliche Ereignisse, wie der Tod des Partners oder Kündigung. Aber auch ungesunde Ernährung und ungenügend Schlaf können zu einem Ungleichgewicht des Stresssystems führen. Doch nicht jede kurzzeitige Belastung ist als Stress definiert. Medizinisch gesehen kommt es erst zum Stresszustand, wenn die Körperaktivität durch das Nerven- und Hormonsystem für längere Zeit gesteigert ist.
Jeder Mensch braucht Stress für das Wohlbefinden. Tritt Stress jedoch übermäßig auf, sodass die Alarmbereitschaft des Körpers fast andauernd besteht, kann Stress auch krank machen. Man unterscheidet hierbei zwischen Eustress und Distress. Es ist ein Grundprinzip des Lebens, durch Anspannung und Wechsel zu der nötigen Entspannung, zum Wohlbefinden unseres Körpers zu gelangen.

Stressoren (Stressfaktoren)



Stressoren sind alle äußeren und inneren Reiz-Ereignisse, die Stress auslösen.
Jeder bewertet Stressoren selbst als Eustress oder Distress. Für die unterschiedliche Stressempfindlichkeit sind Erfahrungen und genetische Faktoren verantwortlich. Oft spielen auch Erlebnisse in der Kindheit eine große Rolle bei der Empfindlichkeit.
Beispiel für unterschiedliche Bewertung:
Unerwartet kündigt der Lehrer einem Schüler an einen Vortrag über ein schweres Thema zu halten. Der Schüler könnte auf diese Situation auf zwei Arten reagieren:
1. Er könnte diese Situation als Stressor interpretieren. Es entsteht Distress.
2. Er könnte diese Situation als Herausforderung interpretieren und freut sich dem Lehrer zeigen zu können was er kann. Er ist motiviert und es entsteht Eustress.
Stressoren können sein
äußere Umstände (Lärm)
Ereignisse von außen (Verletzung)
negative Gefühle (Anspannung, Angst)
Worte eines anderen (Vorwurf, Kritik)
Wahrnehmungen (Unfall im Fernsehen)
aktuelle Gedanken (Sorgen)
Erinnerungen (an negative Erlebnisse)

Behinderungen wie z.B. Hörbehinderung sind zusätzliche Stressoren. Für diese Gruppe von Menschen ist ihr Minderwertigkeitsgefühl ein zusätzlicher Auslöser für Stress, da Kommunikation sehr wichtig ist und z.B. Hörbehinderte somit stark von ihrer Umwelt abgeschnitten sind.

Eustress



Nicht jeder Stress macht krank. Jeder Mensch braucht positiven Stress, Eustress (eu: gut, schön). Ohne ein bestimmtes Maß an Stress kann man nicht gesund sein. Positiver Stress erhöht die Aufmerksamkeit und die maximale Leistungsfähigkeit. Im Gegensatz zum Distress wirkt sich Eustress auch bei häufigem, langfristigem Auftreten positiv auf den Körper aus. Eustress tritt beispielweise bei Glücksmomenten auf.
Beispiel:
Beim Wiedersehen einer geliebten Person schlägt das Herz schneller. Solcher Stress ist keinesfalls negativer Stress, sondern auch ein Glücksmoment und somit positiver Stress.

Distress



Wenn die durch Stressoren verursachte Aktivitätssteigerung und Anspannung nicht wieder abgebaut werden kann, kommt es zum negativen Dauerstress, Distress (dis: schlecht, krankhaft). Distress führt zu einer starken Anspannung des Körpers und zu starker Ausschüttung von Hormonen wie z.B. Adrenalin. Häufig auftretendes Fight-and-Flight-Syndrom (erhöhter Puls, schnelle und tiefe Atmung, Schweißausbrüche und Steigerung des Blutdrucks, Blutzuckerspiegels und Fettgehalt des Blutes auf Folge von Adrenalinausschüttung) und damit auf Dauer erhöhter Adrenalingspiegel bewirkt eine erhöhte Ausschüttung des Stresshormons ACTH (= Adrenocorticotropes Hormon). Auf Grund der Erhöhung des Blutzuckerspiegels bei der Adrenalinausschüttung sollten Diabetiker Aufregungen, Schrecksituationen und Stress vermeiden.

Folgen von Distress



Auf Dauer führt Distress zu einer Abnahme der Aufmerksamkeit und der Leistungsfähigkeit. Bei einer zu großen Langzeitwirkung und fehlenden Stressbewältigunsstrategien kann es sogar zum Burnout-Syndrom führen.
Weitere körperliche Auswirkungen sind Herzklopfen, Magenbeschwerden, Apetitlosigkeit, Verdauungsstörungen, übermäßiges Schwitzen, Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Schwindelanfälle.
Distress hat aber auch Auswirkungen im seelischen Bereich wie z.B. Angstgefühle, Vergesslichkeit, Depressionen oder Reizbarkeit.

Stressbewältigung (Coping)



Alle sollten lernen Stressreaktionen abzubauen und Distress in Eustress zu verwandeln. Es gibt verschiedene Methoden zur aktiven Stressbewältigung. Schlüssel dazu ist hauptsächlich eine positive, ausgeglichene Lebenshaltung.

Autogenes Training:
Bei dieser Methode der Selbstentspannung wird das Bewusstsein Schritt für Schritt auf einzelne Körperteile gerichtet. Durch inneres Vorsprechen bestimmter Sätze wie z.B. „Ich bin ganz ruhig und entspannt“ erfolgt ein Schwere- und Wärmegefühl, außerdem ein Loslassen der Muskelspannungen. Durch weitere Übung des inneren Vorsprechens erfolgt ein selbst herbeigeführter Zustand tiefer Entspannung.

Tiefenmuskelentspannung:
Bei dem Training der Tiefenmuskelentspannung wird ermöglicht, dass im Laufe einiger Wochen selbständig die Muskelspannung unseres Körpers weit unter das normale Spannungsniveau gesenkt wird und dadurch ein Zustand tiefer Entspannung und ein Gefühl des Erholtseins erreicht wird. Dies kann innerhalb weniger Minuten und immer dann, wenn man es braucht erreicht werden.

Weitere Methoden um Stress zu bewältigen sind Yoga und Meditation.
Neben Sport helfen alle Betätigungen, die jemandem Spaß machen um Stress abzubauen (z.B. Lesen, Musik machen, Tanzen)

Quellen:
Buch: Natura 1, 3 Verlag Klett
http://www.rhetorik.ch/Stress/Stress.html
http://de.wikipedia.org/wiki/Stressor
http://www.ressourcen-entwickeln.de/

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