Interpretation ''Die Aussage'' (Günther Weisen)



  • Titel: Interpretation ''Die Aussage'' (Günther Weisen)
  • Autor: Georgia M. (10 Klasse)
  • Beschreibung: Eine ZUsammenfassung und Intrpretation der Kurzgeschichte Die Aussage von Günther Weisen.
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Interpretation ''Die Aussage''

Die Kurzgeschichte ''Die Aussage'' (1947 veröffentlicht) von Günther Weisen handelt von einem Häftling, dm es durch Klopfen gelingt mit seinem Zellnachbarn zu kommunizieren.
Die Kurzgeschichte beginnt mit dem Versuch des Häftlings, sich trotz Beobachtung, mit seinem Zellnachbarn zu verständigen. Zunächst scheitert sein Vorhaben, denn sein Gesprächspartner versteht ihn nicht. Nach einiger Zeit erennt der Nachbar das System und es gelingt ihnen, zu kommunizieren. Der Häftling ergreift die Gelegenheit und bittet den Nachbarn die Aussage zurückzunehmen. Zum Dank verschenkt er seine Bleistiftspitze und erhält dafür die Bestätigung. Dadurch entsteht beim Häftling die Hoffnung evtl. doch noch gerettet zu werden.
Die Kurzgeschichte hält sich an die meisten Merkmale ihrer Gattung. Das erkennt man unter Anderen daran, dass die Charaktere anonym bleiben (vgl. Zeile 1: ich, Z.2: der Posten, Z.10: Er). Zudem werden weder Ort noch Zeitangaben angegeben, dennoch lässt sich beides leicht aus dem Inhalt erschließen lässt. Bei dieser Geschichte handelt es sich (typischerweise) um die Momentaufnahme einer Zeitspanne, in der so wichtige Ereignisse stattfinden, dass sie lebensverändernd sind (vgl. Z.100: ''Ich war gerettet.''). Die einzige Abweichung von dem Merkmalen einer Kurzgeschichte ist die Erzählperspektive. Vor allem zu Beginn sind die Sätze kurz (vgl. Z. 10), während die längeren Sätze gegen Ende parataktisch gebaut sind (vgl. Z. 74-75). In der Geschichte gibt es des öfteren einen Wechsel zwischen Erzählerbericht (zB. Z.1) und Figurenrede (zB. Z. 56). Der Sprachstil ist leicht verständlicht, es werden meist einfache Sätze mit leicht verständlichem Wortschatz genutzt. Der historische Hintergrund (vgl. Z. 86) ist eindeutig die Nazi-Zeit. Auch das Thema ist typisch für deutsche Kurzgeschichten, die nach dem Kriegsende geschrieben wurden. Im Text geht es um den Zusammenhalt zweier Menschen, die unter unmenschlichen Bedingungen leben. Die Handlung findet in einem Gefängnis der Gestapo nach dem 2. Weltkrieg statt. Um den Häftling herum herrscht Angst, Hysterie und Verzweiflung. Die Atmosphäre ist von diesen gefühlen geprägt. Die beiden Insassen des Gefängnisses bauen im Laufe der Geschichte eine (positive) Beziehung zueinander auf. Zu Beginn sind sie nur zwei Fremnde, am Ende sind sie Verbündete. Es stellt sich jedoch die Frage, ob das Bündnis auch nach dem Handel bestehen bleibt oder ob sie den Kontakt aus Sicherheitsgründen abbrechen. Der Wächter ist ihnen ebenfalls fremd. Sein Verhältnis zu den Insassen verändert sich nicht, er ist von Anfang an eine gefährliche Behinderung ihrer Kommunikation. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt. Der Erzähler befindet sich mitten im geschehen und berichtet seine Erlebnisse aus geringer Distanz. Der Erzähler ist nicht allwissend, was dem Ausbau der Spannung beitragen soll. Das Erzählverhalten ist persönlich, d.H. , dass er das Geschehen nur aus seiner Perspektive erzählt. Der Aufbau der Handlung lässt sich an den Sätzen ausmachen. Zu Beginn ist die Situation für den Häftling sehr schwer, da die Kommunikationsversuche scheitern. In dem Teil sind die Sätze kurz. Gegen Ende, wo der Gefangene sein Ziel erreicht haben könnte, werden die Sätze wieder länger und die Spannung wird abgebaut. Die Geschichte beginnt mit einem Sprung ins Geschehen um den leser zu fesseln. Das Ende ist offen um den Leser zum Nachdenken zu anzuregen. In dieser Geschichte wird mehrfach ein Repitizius verwendet (vgl. Z. 10,11,12). Der Autor hat wahrscheinlich die Absicht gehabt, den Leser in die Kriegszeit hineinzuversetzen. Die Geschichte wird tilweise als Erzählerbericht wiedergegeben (vgl. Z.). Sowohl die direkte als auch indirekte Rede sind vorhanden (vgl. Z. 56/ Z. 49) In Z.1 kommentiert der Erzähler das geschehen und de3nkt drüber nach. Von Zeile 56-69 wird ein Dialog mittels szenischem Erzählen wiedergegeben
Mir persönlich gefällt die Geschichte, da sie den Leser dazu bringt darüber nachzudenken, was man selbst in der Situation tun würde. Ich finde, dass der Häftling richtig handelt. Seine Idee erinnert mich an das Sprichwort ''Not macht erfinderisch'', denn er schafft es, trotz seiner Angst, klar zu denken und somit evtl. sein Leben rettet. Das Verhalten des anderen Insassen ist sehr mutig, da die Falschaussage ihm das Leben kosten könnte.

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