Borchert: Das Brot



  • Titel: Borchert: Das Brot
  • Autor: anonym
  • Beschreibung: Eine Inhaltsangabe und Interpretation der Kurzgeschichte "Das Brot" (Wolfgang Borchert).
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Dies ist eine Inhaltsangabe bzw. Interpretation der Kurzgeschichte "Das Brot", also Inhalt und Deutung.



In der Kurzgeschichte „Das Brot“ von Wolfgang Borchert, geht es um einen Mann der seine Frau nach 39 Jahren Ehe hintergeht indem er heimlich Brot isst. Der Text ist als personale Erzählung aus Sicht der Frau geschrieben. Die Personen werden nicht genauer beschrieben, doch es geht klar hervor, dass sie verheiratet sind. Vermutlich sind sie verhältnismäßig arm, da sie auch mit dem Brot sparsam sein müssen. Überdies scheint die Frau sich Sorgen um ihren Mann zu machen, da sie ihm am Ende etwas von ihrem Brot abgibt und ihm außerdem eine Chance gibt vom „Betrug“ abzulenken. „Das Brot“ spielt vermutlich in der Nachkriegszeit, da die Familie arm ist und ihr Verhalten doch etwas altmodisch wirkt. Die ganze Geschichte spielt sich im Schlafzimmer und in der Küche des Ehepaars ab.


Die Frau wacht nachts auf und stellt fest, dass ihr Mann nicht da ist. Als sie Geräusche aus der Küche hört geht sie hin und sieht Krümel neben dem Brotteller, obwohl sie den Tisch abends immer abwischt. Die beiden unterhalten sich über Nichtigkeiten, und der Mann erzählt nicht, dass er etwas gegessen hat, womit er den Betrug begeht. Als sie dann ins Bett gehen, hört die Frau ihn kauen, tut aber so als ob sie schlafe. Am nächsten Tag sagen sie immer noch nichts, nur die Frau gibt ihrem Mann eine Scheibe Brot ab, und gibt vor, dass ihr das Brot nicht wohl bekomme. Sowohl Anfang als auch Ende sind sehr offen und unvermittelt. Es gibt nur einen einzigen Zeitsprung und zwar von der Nacht des „Betrugs“ bis zum Abend des nächsten Tages. Sonst ist es ein sehr regelmäßiger Zeitablauf. Die Sprache ist in direkter Rede wiedergegeben und die Gedanken in einem inneren Monolog. Der Text ist einigermaßen umgangssprachlich geschrieben. Borchert lässt den Mann viele Textzeilen der Frau wiederholen, was seine Nervosität unterstreicht.
Als Abschluss kann man sagen, dass das offene Ende zum denken anregt. Die Geschichte soll wohl ausdrücken, dass man eine Schwäche (in dem Fall den Hunger) nicht verschweigen sollte, da das die größere Schwäche ist.

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