Referat Expressionismus (Kunstform)



  • Titel: Referat Expressionismus (Kunstform)
  • Autor: anonym
  • Beschreibung: Ein eferat über den Exprssionismus. Informatinen zu der Brücke und zur Geschichte
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Inhalt
1.Expressionismus
1.1. Was ist Expressionismus
1.2. Vorläufer des Expressionismus
2.Die Brücke
2.1. Mitglieder der Brücke
2.2. Geschichte der Brücke
2.2.1. Dresden
2.2.2. Berlin
3.Der Blaue Reiter
3.1. Geschichte des Blauen Reiters

1.Expressionismus


1.1. Was ist Expressionismus?

expressio (lat.) → Ausdruck
Kunstform des frühen 20. Jahrhunderts, die wie der Impressionismus, der Symbolismus und der Fauvismus gegen die Tendenzen des Naturalismus stand
die expressive Ebene überwiegt dabei der Darstellung des Ästhetischen
von 1905 bis 1925 besonders in Deutschland vertreten, aber auch in Frankreich (z.B. Fauvismus)

Elemente des Künstlers sind Farben, die häufig ungemischt aufgetragen werden, Dynamik, besonders Gefühl, der Eindruck des Künstlers beim Anblick des Motivs, holzschnittartige Formen, Motivreduzierung auf das Wesentliche und die Auflösung der traditionellen Perspektive
steht demnach dem Impressionismus diametral gegenüber, der die reale Darstellung der Dinge verfolgte

Expressionismus richtete sich gegen die damals bestehende Ordnung und somit häufig auch gegen das Bürgertum
keine festen Regeln, nur negatives Programm (nicht naturgetreu, nicht bürgerlich, nicht konventionell) → geistige Haltung

Bald nach dem Ersten Weltkrieg und unter dessen Einfluss wurde der Expressionismus von neuen Stilrichtungen überdeckt bzw. teilweise überlagert (z.Bsp. Neue Sachlichkeit und Konstruktivismus)

1.2Vorläufer der Expressionismus (Bilder zeigen)

Vincent van Gogh
Edvard Munch
Paul Gauguin
Teilweise beriefen sich die Expressionisten auch auf die Werke Friedrich Nietzsches als Vordenker, um ihre geistige Haltung zu untermauern

2.Die Brücke


2.1.Mitglieder der Brücke

Ernst Ludwig Kirchner (1905 – 1913)
Karl Schmidt-Rottluff (1905 -1913)
Fritz Bleyl (1905 – 1907)
Erich Heckel (1905 – 1913)
Max Pechstein (1906 – 1912)
Emil Nolde (1906 – 1907)
Otto Mueller (1910 – 1913)
2.2.Geschichte
2.2.1. Dresden

1902 lernen sich die Architekturstudenten Ernst Ludwig Kirchner und Fritz Bleyl an der Technischen Universität Dresden Kennen
Zur gleichen Zeig lernen sich in Chemnitz die Gymnasiasten Karl Schmidt-Rottluff und Erich Heckel kennen
1904 gehen auch sie nach Dresden um Architektur zu studieren und lernen dort Kirchner und Bleyl kennen
Nach Entdeckung gemeinsamer Interessen an der Kunst beschließen sie, eine Künstlergruppe zu gründen, die den klassischen Malstil hinter sich lassen soll und der Malerei so eine völlig neue Richtung zu geben
Heckel und Schmidt-Rottluff brachen daraufhin ihr Studium ab, um sich völlig der Malerei widmen zu können
Name geht auf Schmidt-Rottluff zurück.
Nicht geklärt, ob Brücke als Sinnbild für Dresden oder der Aufbruch zu neuen Ufern
Gründungstag ist der 07. Juni 1905
Nach Gründung Anlegung des Stammbuches Odi Profanum (Hasse das Gemeine), in dem jedes Mitglied seine Ideen und Vorstellungen notierte
Nachdem Kirchners Wohnung und Bleys Atelier nicht mehr genügend Platz boten, wurde eine ehemaliger Schusterladen zum Atelier, der mit Batiken, Bildern und selbstbemalten Möbeln eingerichtet wurde
Die Anfangszeit war sehr produktiv, allerdings sind nicht viele Werke erhalten, da diese teilweise übermalt bzw. vernichtet wurden
1906 wurde ein Brückenprogramm von Kirchner verfasst:
„Mit dem Glauben an Entwicklung, an eine neue Generation der Schaffenden wie der Genießenden rufen wir alle Jugend zusammen, um als Jugend, die die Zukunft trägt, wollen wir uns Arm- und Lebensfreiheit verschaffen gegenüber den wohlangesessenen älteren Kräften. Jeder gehört zu uns, der unmittelbar und unverfälscht wiedergibt, was ihn zum Schaffen drängt.“
1906 ebenfalls Beitritt von Nolde und Pechstein
Werben um Passivmitglieder als Geldquelle
jährlicher Jahresbetrag von 12 später 25 Mark
dafür eine Jahresmappe mit Originalwerken und Informationen über die Arbeit der Brücke
zum Zeitpunkt der Auflösung 68 Mitglieder
Themen der Brücke zu dieser Zeit besonders Stadtleben, Zirkus, Varieté, der Mensch in Bewegung, Tanz, Aktdarstellung und Landschaften
24. September 1906 erste Brückeaustellung im Mustersaal der Lampenfabrik in Dresden
Ausstellung war kein Erfolg, da das monarchisch konservative Publikum die Werke ablehnend betrachtete
„Hottentotten im Frack“
1907 stieg Nolde aus, genau wie Bleyl, der einen Lehrauftrag als Architekt in Freiberg übernahm
1908 zog Pechstein als erstes Mitglied der Brücke nach Berlin
1911 folgten die übrigen Mitglieder seinem Beispiel
hofften auf aufgeschlosseneres Publikum und mehr Erfolg, doch das Leben war hart und sie hatten mit finanzieller Not zu kämpfen
wandten sich an Walden und Pfemfert, die ihre Arbeiten in den Zeitschriften „Der Sturm“ und „Die Aktion“ veröffentlichten
Das Leben in der Großstadt beeinflusste die Künstler nachhaltig und der versuchte Gruppenstil löste sich langsam auf
1912 gemeinsame Ausstellung in München mit Mitgliedern des „Blauen Reiter“
1912 Ausstoß Pechsteins wegen Verrats
er hatte ohne Erlaubnis bei der Berliner Secession ausgestellt.
Nach einem Streit um eine von Kirchner verfasste Chronik die Auflösung der Gruppe im Mai 1913

3.Der Blaue Reiter


3.1. Geschichte des Blauen Reiters

Gründung erfolgte 1911 in München durch Wassily Kadinsky und Franz Marc
Ziel war die Befreiung von der erstarrten Tradition der akademischen Malerei
Es sollte Allerdings keine Künstlergruppe mit festen Statuten geschlossen werden, sondern sie wollten die Vielfalt der Kunstausdrücke in einem redaktionellen Kontext bündeln
Namensgebung: „Den Namen 'Der Blaue Reiter' erfanden wir am Kaffeetisch in der Gartenlaube in Sindelsdorf. Beide liebten wir Blau, Marc – Pferde, ich – Reiter. So kam der Name von selbst.“ (Kadinsky)
Weitere Mitglieder des lockeren Bundes waren unter anderem August Macke, Gabriele Münter, Marianne von Werefkin, Alexej von Jawlenksy, Alfred Kubin, Paul Klee und Hanns Bolz
Erste Ausstellung fand vom 18. Dezember 1911 bis zum 1. Januar 1912 in München statt.
Insgesamt 49 Werke
anschließende Tournee unter anderem in Berlin und München
Zweite Austellung 12. Februar bis 18. März 1912 ebenfalls in München

Ziel war die redaktionelle Zusammenfassung der Vielfalt verschiedener Künstler
Der 141 Reproduktionen, 19 Artikel und drei Musikbeilagen umfassende Almanach erschien kurz nach der ersten Ausstellung im Verlag Piper in München
Erstauflage betrug 1200 Stück
Das programmatische Werk umfasste in Marcs Worten „die neueste malerische Bewegung in Frankreich, Deutschland und Russland und zeigt ihre feinen Verbindungsfäden mit der Gotik und den Primitiven, mit Afrika und dem großen Orient, mit der so ausdrucksstarken ursprünglichen Volkskunst und Kinderkunst, besonders mit der modernen musikalischen Bewegung in Europa und den neuen Bühnenideen unserer Zeit“
Almanach wurde im Sommer 1914 nachgedruckt, weitere Auflagen folgten und er wurde in alle Weltsprachen übersetzt
Ein geplanter zweiter Almanach erschien nicht mehr, da sich die Gruppenmitglieder zu sehr von einander distanziert hatten
Der Blaue Reiter scheiterte nicht nur an den Diskrepanzen, sondern auch an den pol. Umständen
als 1914 der Erste Weltkrieg ausbrach, mussten Kadinsky, Jawlensky und Werefkin Deutschland verlassen
Marc und Macke fielen auf Schlachtfeldern in Freankreich
Allerdings wurden von Gabriele Münter, der ehemaligen Lebensgefährtin Kadinskys, viele Bilder und Werke aufbewahrt
Sie versteckte viele Werke während der Nazi-Zeit und vermachte sie anlässlich ihres 80. Geburtstags 1957 einen großen Teil der Stadt München.
25 eigene Gemälde, 80 Ölbilder Kadinskys sowie 300 seiner Aquarelle

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