Abschied von Sidonie Inhalt



  • Titel: Abschied von Sidonie Inhalt
  • Autor: Marco
  • Beschreibung: Ein umfassender Vortrag über das Buch "Abschied von Sidonie" von Erich Hackl. der Inhalt wird ausführlich vorgestellt.
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Anmerkung: Vortragsdauer: 25-30 min(eher 30); Note: 1-(-, weil er es mir nicht ganz geglaubt hat, dass ich es selber gemacht habe(Gegenargumente mit denen ich ihn überzeugt habe stehehn unten), und weil ich (wie immer) zu schnell gesprochen habe ;)(aber die angegebene Vortragsdauer kommt schon hin)

Autor: Erich Hackl
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Hallo und herzlich Willkommen!

Ich möchte euch das Buch „Abschied von Sidonie“, das 1989 im Diogenes-Verlag erschienen ist, präsentieren. Die Erzählung, die auf einer wahren Geschichte beruht, wurde von Erich Hackl geschrieben, spielt in Österreich ungefähr von 1933 bis 1947 und handelt von einem Zigeunermädchen namens Sidonie, das als Säugling ausgesetzt wird und zu Pflegeeltern kommt, allerdings zunehmend wegen ihrer Herkunft und der dunkleren Hautfarbe, verachtet und diskriminiert wird. Außerdem werden politische Aspekte, die geschichtliche, politische Entwicklung Österreichs und Deutschlands durch den Pflegevater von Sidonie als Handlungsträger dargestellt. Der Autor Erich Hackl wurde 1954 in Steyr geboren, also am Handlungsort der Geschichte, studierte Germanistik und Hispanistik und ist seit 1983 freier Schriftsteller und Übersetzer sowie Herausgeber von Werken unbekannter oder an den Rand gedrängter Autoren. Er wurde unter anderem 2002 mit dem Solothurner Literaturpreis ausgezeichnet. Hackl lebt in Wien und Madrid, hat also wegen seinem Geburtsort und seinem jetzigen Wohnort, einen Bezug zum Handlungsort.

Nun möchte ich meine Gliederung vorstellen:
Ich werde als erstes den Inhalt wiedergeben und interpretieren, anschließend den geschichtlichen Hintergrund erläutern und schließlich zum Fazit kommen, bei dem ich mich auch mit dem Schreibstil des Autors befassen und Bezüge zur heutigen Zeit herstellen werde.
Das Buch beginnt damit, dass vor dem Krankenhaus, im Jahr 1933, ein Kind mit dunkler Hautfarbe, offensichtlich ein Zigeunerkind, gefunden wird. Bei ihm liegt ein Zettel auf dem steht: „Ich heiße Sidonie Adlersburg und bin geboren auf der Straße nach Altheim. Bitte um Eltern.“ Die Vormundschaft wird für kurze Zeit erst einmal an das Jugendamt übergeben bis sie durch die Familie Breirather eine liebevolle Pflegefamilie findet. Josefa Breirather wohnt mit ihrem Mann Hans und dem Sohn Manfred, der 1926 geboren wurde, also zum Zeitpunkt der Geschichte sieben Jahre alt ist, 7 Kilometer von der nächsten größeren Stadt „Steyr“ entfernt, in einer Ortschaft der Gemeinde Sierning, namens Letten. Sie wünscht sich weitere Kinder und würde auch gern das Haushaltsgeld mit dem Pflegegeld von 30 Schilling pro Monat aufbessern. Deshalb geht sie sich Sidonie im Krankenhaus angucken. Dazu werde ich jetzt etwas vorlesen: S. 21-23
An dieser Textstelle erkennt man am Beispiel mit dem Portier sehr klar die antirassistische Einstellung der Pflegemutter. Das Gespräch mit Manfred, dem Sohn, zeigt, wie Sidonie in die Familie integriert und wie ein eigenes Kind behandelt werden wird.
Der Mann von Josefa, also der Pflegevater, Hans Breirather, akzeptiert Sidonie, ist zunächst allerdings mehr mit den Problemen in seiner kleinen Partei beschäftigt. Denn er ist Mitglied des sogenannten „Republikanischen Schutzbundes“ und 1927 wurde ihm die Ortsleitung dieser sozialdemokratischen Partei übertragen. Da der Schutzbund seit März 1933 verboten war, ist die Lage für alle Mitglieder und deren Familien schwierig. Denn es werden nun immer wieder Hausdurchsuchungen unter anderem nach Waffen durchgeführt. Ebenfalls im März 33 hat der damalige österreichische Bundeskanzler Dollfuß Schritt für Schritt eine Diktatur eingerichtet und verschiedene Rechte der Bürger abgeschafft. Eines Tages wird ein Mitglied aus dem Schutzbund verhaftet und mit ihm, als Anführer, auch der Pflegevater von Sidonie. Allerdings muss er während der Zeit der Urteilsfindung nicht ins Gefängnis.
Sidonie leidet an der seltenen Krankheit „Rachitis“, bei der das Knochengewebe ungewöhnlich stark verkalkt. Deswegen geht Josefa mit ihr zum Gemeindearzt, obwohl sie sehr arm sind. An dieser Stelle des Buches wird zum ersten Mal eine deutliche Verweigerung von einer höher gestellten Person gegenüber Sidonie, der Zigeunerin, dargestellt. Er sträubt sich mit fadenscheinigen Begründungen Sidonie zu behandeln. Josefa wendet sich an eine Frau mit heilenden Kräften, wie die Gerüchte sagen. Sie hält sich an ihre Anweisungen und pflegt Sidonie gesund.
Der Prozess gegen den Pflegevater Hans endet. Hans Breirather muss am 12. Februar 1934 nun ins Gefängnis. Sidonie ist jetzt gerade Mal 1 Jahr alt. Zum Gefängnis in Steyr, der nächstgrößeren Stadt, muss er aber, zusammen mit den ebenfalls verurteilten Parteimitgliedern Fuchs und Niedermayr, hinlaufen. Auf dem Weg erfahren sie von einem Tumult, der anscheinend das ganze Land ergriffen hat. Als dies von einem Nachbarn von Hans Breirather bestätigt wird, kehrt Hans sofort um. Er versammelt sich mit den anderen Mitgliedern des Schutzbundes und sie marschieren alle zusammen nach Steyr, um die dort Protestierenden zu unterstützen. Sie müssen sich letztendlich ergeben und Hans wird zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. Die meisten Verbündeten brechen im Gefängnis zusammen, werden zu Überläufern und stellen sich auf die Seite von Bundeskanzler Dollfuß und auch gegen Hans und seine kleine Partei. Aber Hans selbst stumpft nicht ab und gibt auch nicht klein bei.
Um Druck auszuüben, werden Hans und Josefa vom Pfarrer gezwungen, ihre kirchliche Trauung nachzuholen, ansonsten werde ihr Sohn in der Schule schlechter behandelt werden. Die Mutter gibt zwar nie dieser Forderung nach, Hans aber stimmt aus Sorge um seine Familie schließlich zu.
Josefa nimmt ein zweites Pflegekind namens Hilde auf, die 4 Monate älter ist als Sidonie. Hilde muss sich aber erst an den Vater gewöhnen, als er frühzeitiger, infolge der Trauung, entlassen wird.
Hans vereinsamt. Seine Partei ist zerstreut und die meisten mit der gleichen politischen Richtung sind nun zu den Nationalsozialisten übergelaufen, wenn auch nur als Mitläufer, oder sie halten sich von Hans fern, weil er so rebellisch ist, und sind selbst unparteiisch, damit sie nicht in Gefahr kommen.
Zu dieser Zeit marschiert das deutsche Militär in Österreich ein.
Hans findet trotzdem einige neue Verbündete, allerdings in Wien. Es dauert zwar lange, bis sie so viel Mut fassen, etwas zu unternehmen aber als eine Krankenschwester von der Gestapo totgeschlagen wird, weil sie Fremdarbeitern geholfen hatte, kommen nun einige von selbst zu Hans und meinen, man müsste etwas machen. Viele von ihnen werden später von der SS gefoltert, um Hans Identität herauszufinden. Aber keiner verrät ihn.
Zur gleichen Zeit werden die Merkmale des Rassismusses immer deutlicher und schlimmer:
Eine sogenannte „Internationale Zentralstelle zur Bekämpfung des Zigeunerwesens“ wird eingeführt. Dazu lese ich jetzt etwas vor: S. 53-54
Mit dieser Zigeunerzentrale werden auch Sidonies leibliche Eltern gesucht, allerdings wird nichts Nützliches herausgefunden. Sidonie selbst kann mit der Situation noch nicht umgehen und meint einerseits, sie hätte als Baby in Dunkelheit und Schnee zu den Breirathers gefunden, dann behauptet sie wieder, sie wäre das leibliche Kind und nur so braun, weil sie so oft in der Sonne ist und sie schneller braun wird als andere.
Sidonie wird 1939 eingeschult. Sie ist sehr begeistert von der Schule, trotzdem gib es auch hier schon Anzeichen von Diskriminierung. Sie ist in der Schule, genauso wie im Ort, immer auffallend höflich und nett, trotzdem scheint es, als ob die Lehrerin Sidonie nicht mag oder gar abstoßend findet. Als die Mutter mit ihr über Sidonies Leistung reden will, fühlt diese sich deswegen angegriffen und meint, es wäre vielleicht Veranlagung.
Nun möchte ich eine Schulszene vorlesen, in der um Sidonies ungewisse Herkunft gestritten wird: S.73-74
Hier sieht man, dass sich Sidonie oft in ihrer Haut(bzw. Hautfarbe) nicht wohlfühlt. Mit dem Waschen, will sie ihre Haut aufhellen.
Sidonie wird zunehmend diskriminiert. Sie wird von fremden Kindern angespuckt und manche Nachbarn tuscheln: „Das schwarze Luder muss weg.“
Eine Frau Hinteregger drückt ihre Verbundenheit zu Sidonie aus, indem sie mit ihr nach Linz fährt und sie dort firmen lässt. Als Firmungsgeschenk schenkt sie ihr eine echte blonde Puppe, worüber Sidonie sich sehr freut, weil ihre Familie sich so etwas, wie schon gesagt, nicht leisten kann.
Im Jahr 1943 hat das Jugendamt über die Kriminalpolizei Sidonies Eltern ausfindig gemacht und Sidonie soll nun zu ihnen geschickt werden. Sie ist jetzt 10 Jahre alt. Als Josefa, die Pflegemutter, ein diesbezügl. Schreiben erhält, versuchen die Pflegeeltern alles mögl., um das zu verhindern: Sie fragen bei Freunden nach, ob sie sie dort verstecken könnten, aber diese wollen sich nicht selbst in Gefahr begeben. Beim Jugendamt schlägt Hans vor, wenigstens bis zum Schuljahresende(3 Monate) zu warten, oder sie könnten auch auf das Pflegegeld verzichten und alles bisher Erhaltene zurückzahlen. Als letzte Möglichkeit äußert der Vater etwas, was er selbst eig. nicht will: Sterilisierung. Dann würden sich nicht durch Sidonie die Zigeuner weiter ausbreiten können. Aber auch das wird empört abgelehnt.
Die Kriminalpolizei will eine Beschreibung von Sidonies Wesen von der Fürsorgerin. Sie möchte aber nicht schuld sein, dass Sidonie weggeschickt wird, also fragt sie feige bei gesellschaftlich hohen Menschen nach, obwohl es klar ist, dass Niemand etwas zu Gutes über eine Roma-Zigeunerin zur Kriminalpolizei sagen würde. Sie befragt also den Schuldirektor von Sidonie, den Bürgermeister und den Oberinspektor des Landkreises Steyr. Alle sagen nach einigen Ausflüchten, dass es wahrscheinlich besser für Sidonie bei ihrer Mutter sei, weil dort Gleichgesinnte, also Zigeuner sind. Und das behaupten alle, obwohl sie Sidonie sehr mögen und von ihrer Höflichkeit sehr angetan sind. Außerdem meinen sie, dass irgendwann das schlechte Zigeunerwesen aus Sidonie herausbrechen müsste.
Also muss Sidonie zu ihrer leiblichen Mutter nach Hopfgarten.
In Hopfgarten angekommen, ist Sidonie sehr scheu vor ihrer Mutter und will nicht zu ihr. Man erfährt nur noch, dass die Zigeuner an diesem Ort alle zusammen in einer Baracke leben. Hier werden sie offenbar für den Transport ins KZ gesammelt.
Ein Bekannter der Familie Breirather erzählt Hans, dass er gesehen hat, wie Sidonie in einem Viehzug weggefahren wurde.
Sidonie stirbt 1943 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, offiziell an Typhus. Es wird aber gesagt: Sie starb an Kränkung.
Sie starb an Kränkung wegen der Diskriminierung und Demütigung, die sie erleiden musste und der schmerzlichen Sehnsucht nach ihrer Familie.
Sie weigerte sich tagelang zu schlafen und zu essen. Eines Morgens war sie tot.
Das Buch beschreibt nun noch, wie das Leben in Letten für die Familie Breirather weiterging: Der Bürgermeister erschießt aus Schuldgefühlen seine Frau und sich, als die amerikanischen Truppen zum Kriegsende in die Stadt einmarschieren. Deshalb sucht man einen neuen Bürgermeister, möglichst ohne braune Vergangenheit. Dafür passt Hans Breirather. Er wird allerdings bei der nächsten Wahl nicht mehr gewählt und tritt zurück.
Als er am 20. Mai 1980 stirbt, lässt die Familie auch Sidonies Namen auf den Grabstein schreiben. Vorher hatte die Familie oft versucht eine öffentl. Gedenktafel für Sidonie zu organisieren, aber jeder in der Gemeinde ignorierte im Grunde genommen Sidonies frühere Existenz. Die meisten entschuldigen sich nicht für ihr rassistisches Denken und Handeln, mit dem sie Sidonie beleidigt hatten und der ehemalige Volksschuldirektor, der nun ein Buch über seine Heimat schreibt, erwähnt Sidonie nicht einmal darin.

Nun möchte ich den geschichtlichen Hintergrund Erläutern:
Am 30. Januar 1933, als Paul von Hindenburg, der Reichspräsident der vorher herrschenden Politikform(der Weimarer Republik)Hitler zum Reichskanzler ernannte, begann die Phase der nationalsozialistischen Machteroberung.
Seit 1932 wurden die regierenden christlich-sozialen von Bundeskanzler Engelbert Dollfuß angeführt.
Dollfuß beendete die Demokratie, und führte Schritt für Schritt eine Diktatur ein. Er gründete am 20. Mai die VF(vaterländische Front= Nachfolgeorganisation der christlich-sozialen). Daraufhin hat er die KPÖ(Kommunistische Partei Österreichs), die NSDAP und den Republikanischen Schutzbund, der in dem Buch vorkommt, verboten.
Es waren nun also alle wichtigen Parteien ausgeschaltet, sodass, wie Dollfuß es nannte, eine starke, autoritäre Führung der christlich-Sozialen beginnen konnte. Es wurde also der sogenannte Austrofaschismus in Österreich eingeführt, der sich stark an die italienische Diktatur Mussolinis anlehnte.
Anfang 1934 gab es einen Bürgerkrieg in Österreich, den sog. „Februaraufstand“. In der Erzählung kehrte deswegen der Pflegevater zurück, als er gerade zum Gefängnis gehen wollte. Anschließend wurde jede sozialdemokratische Tätigkeit für illegal erklärt.
In den nächsten Jahren werden die Verbote in Österreich gegen die Nationalsozialisten immer weiter aufgeweicht, Nazis werden in die Regierung aufgenommen und Hitler zwingt Schuschnigg , den neuen Bundeskanzler Österreichs, die NSDAP wieder zu erlauben.
Am 11. März 1938, tritt Schuschnigg zurück und Seyß-Inquart wird neuer Bundeskanzler, allerdings muss dieser schon 2 Tage später wieder zurücktreten, weil Österreich dann zu Deutschland gehörte.
Am 12. März 1938 war, wie gerade erwähnt, der Anschluss Österreichs. Das heißt, dass die deutsche Wehrmacht und die SS in Österreich einmarschierten und es folglich an den Nationalsozialimus angeknüpft wurde. Österreich war nun nicht mehr austrofaschistisch, sondern unter dem nationalsozialistischen Regime von Hitler.
Ab diesem Anschluss bekommt die Geschichte einen Wendepunkt. Ab hier wird die Diskriminierung Sidonies in der Geschichte sehr viel schlimmer und nach ein paar Jahren wird sie schon fortgebracht, damit sie weit weg von allen ist, die sie schätzen und sich aufregen oder Widerstand leisten könnten, wenn sie ins Konzentrationslager gebracht wird.
Lebte Sidonie bisher in ihrem Umfeld trotz ihrer Herkunft relativ integriert, so wird sie zunehmend zur nicht Gewünschten.

Nun komme ich zum Fazit
Das Buch beschreibt sehr gut, wie der Nationalsozialismus sich in jedes kleine, friedliche Dorf, auch in Österreich, einschlich. Die Mehrzahl der Bürger waren einfach Mitläufer, die nicht den Mut aufbrachten, etwas gegen Diskriminierung zu unternehmen. Es kristallisiert sich auch gut heraus, dass ein einzelner zu dieser Zeit schwer gegen Gruppenzwang ankommen kann.
Die Geschichte Sidonies steht für die Verfolgung der Zigeuner, Sinti und Roma und ich finde es wichtig, dass auch darüber berichtet wird und nicht in Vergessenheit gerät, dass nicht nur Juden verfolgt wurden, sondern auch Zigeuner, Homosexuelle, körperl. und geistig Behinderte und viele andere Menschen, die allesamt keine Schuld auf sich geladen hatten.(umgangssprachlich)
Der Schreibstil von Erich Hackl, ist den Großteil des Buches über sehr schlicht und emotionslos. Vermutlich wollte er damit ausdrücken, dass die Gegebenheiten, wie sie waren schon allein schlimm genug waren und nicht dramatisiert werden müssen. Erst als klar wird, dass Sidonie zu ihren leiblichen Eltern zurück muss, bricht die Erzählweise auf und es kommen viele Emotionen zutage, die man vorher evtl. vermisst hat.
Das Buch hat außerdem einen starken Bezug zu heute, denn gerade in unserer modernen hektischen Gesellschaft, muss sich jeder um seine eigenen Angelegenheiten kümmern.
Oft hofft man deshalb auf das Eingreifen von anderen Menschen. Man denkt: „Warum denn gerade ich? Ich lebe doch in einer Großstadt, hier sind so viele andere Menschen, irgendwer macht doch bestimmt etwas!“
Deshalb, und weil der Mut fehlt, sinkt die Bereitschaft zur Zivilcourage und ein verstärktes Wegsehen oder Zulassen von Ausgrenzung und Gewalt findet statt.
Dieses Wegsehen oder Zulassen gibt es auch in der Jugend also bei uns. Auch wir haben Vorurteile, die man äußert, wenn auch nur zum Spaß.
Aber das ist trotzdem ernst, denn so kann Gewalt ganz klein mit Vorurteilen und Witzen beginnen oder ihr der Boden bereitet werden.
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P.S.:
Ich habe für meinen richtigen Vortrag noch ein paar kleine Änderungen vorgenommen(hier ein verbesserter Konjunktiv, da kleine Formulierungen verändert, etc.) und auch Größere Änderungen z.B.:(glaube ich mich zu erinnern) am Anfang die Stellen über Hans (fast)zu einem Text zsmgefasst(die einzelnen verstreuten Blöcke); oder auch am Schluss das mit dem Grabstein und der Gedenktafel etc. weggelassen. Weiß es aber nicht mehr genau!

P.P.S.: Der Lehrer hat angezweifelt ob ichs selbst gemacht hab (hab ich), weil es so gut war und so erwachsene Formulierungen drin waren (z.B. das mit der hektischen Gesellschaft(da habe ich mich auch von einer anderen Interpretation inspirieren lassen ;) ), aber nicht nur das auch kleinere Formulierungen).
Ich hab ihn überzeugt(naja ging so), dass es meins ist, indem ich meinte, es wäre so gut, weil ich ja alles aufgeschrieben habe und dann ja auch auf das Ausformulieren achte und mir genauer überlege was ich sage :)hat geklappt

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