Rezension zu Das Parfum



  • Titel: Rezension zu Das Parfum
  • Autor: Julia
  • Beschreibung: Eine Rezension zu dem Roman „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“ von Patrick Süskind.
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Rezension zu „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“

Der Roman „Das Parfum“ von Patrick Süskind erschien 1985 im Diogenes-Verlag und spielt im Frankreich des 18. Jahrhunderts. Beim Lesen des Buches begleiten wir Jean-Baptiste Grenouille von seiner Geburt bis zum Tode. Er unterscheidet sich von seinen Mitmenschen durch zwei Dinge: seinen ungewöhnlichen Geruchssinn und die Tatsache, dass er keinen eigenen Körpergeruch besitzt.
Die Erzählung beginnt in Paris. Durch die Kindheit und Jugend der Hauptfigur, die am Rande der Gesellschaft als ein „Nichts“ aufwächst, werden die damaligen Lebensverhältnisse anschaulich beschrieben. Der Protagonist selbst wird nicht als benachteiligter Mensch, sondern als Monster dargestellt. Deshalb ist es auch schwierig beinahe unmöglich für den Leser sich mit der Hauptfigur zu identifizieren.
Im zweiten Teil des Romans scheinen einige Dinge etwas märchenhaft. Grenouille wandert nach Grasse, unterbricht allerdings seine Wanderung, als er 7 Jahre wie ein Einsiedler auf einem einsamen Berg in deiner Höhle haust.
Hier lebt Grenouille seine Liebe zu Düften aus: „… Es stand eine wahre Ballnacht der Düfte bevor mit einem gigantischen Brillantduftfeuerwerk.“, währenddessen ernährt er sich von Moos und Maden. Die Erkenntnis über das Nichtvorhanden sein eines eigenen Körpergeruches lässt ihn in die menschliche Gesellschaft zurückkehren.
Der dritte Teil des Buches spielt in Grasse, wo Jean-Baptiste Grenouille sich neue Techniken zur Duftherstellung aneignet und mithilfe derer, er Menschen manipulieren kann. Hier wechselt Patrick Süskind auch den Schauplatz: weg von Grenouille und zu seinem wichtigsten Opfer.
Durch die Distanzierung des Lesers zu den Morden wird dieser auch gefühlsmäßig nicht angesprochen.
Im sehr kurzen vierten Teil wird sehr übel und ekelerregend der Tod von Grenouille beschrieben. Er wird von herumlungerndem Gesindel aufgefressen. Die hinterlässt beim Leser ein Gefühl des Ekels nach dem Beenden des Romans.
Ich finde dieser Roman ist so ein Buch, das man entweder lieben oder hassen kann. Ich persönlich mag dieses Buch nicht. Ich finde vieles einfach eklig. Die Hauptperson ist auch komplett anders, sodass ich mich nicht mit ihr identifizieren kann. Deshalb finde ich es schwer zu Lesen. Außerdem ist es auch etwas zu märchenhaft ab dem zweiten Teil, man kann sich vieles gar nicht mehr vorstellen.
Ich persönlich würde dieses Buch nicht weiterempfehlen, da ich mich stellenweise richtig durchquälen musste dieses Buch zu lesen.
Von Julia Kopf

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